Vernetzte Fertigung Maschinensimulation klappt jetzt mit direktem Datentransfer!

Redakteur: Peter Königsreuther

Coscom hat Eureka mit seiner Maschinensimulations-Software direkt in das Coscom-ECO-System integriert . Was das bewirkt, erfahren Sie hier...

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Integriert man die Eureka-Maschinensimulation in das Coscom-ECO-System, können Daten zwischen den beiden innerhalb der vernetzten, digitalen Produktion direkter fließen.
Integriert man die Eureka-Maschinensimulation in das Coscom-ECO-System, können Daten zwischen den beiden innerhalb der vernetzten, digitalen Produktion direkter fließen.
(Bild: Coscom)

Die moderne Produktionslandschaft kann nur gepflegt werden, wenn die für den Start einer Werkzeugmaschine relevanten Daten flüssig verwaltet, organisiert und gut aufbereitet werden, sagt Coscom. Dazu gehören etwa NC-Programme, Informationen zu den Betriebsmitteln und Anweisungen für den Zerspanungsprozess. Hier setzt die zentrale Coscom-Datenplattform an. Denn sie bündelt die Informationen und vernetzt die nötige IT-Infrastruktur (PLM-, ERP-Systeme, CAD/CAM-, Simulations-Tools) und etwa die Werkzeugmessung und die Lagersysteme. Laut Coscom entsteht so ein lückenloses ECO-System.

Maschinenzwilling erlaubt detaillierte Prozesssimulation

Mit dem ECO-System kann man quasi auch den Startknopf einer CNC-Maschine „drücken“. Das funktioniert, weil Eureka den virtuellen Zwilling der Maschine in die Datenplattform einspeisen kann. Die Eureka-Maschinensimulation wird dann von dort aus mit den Daten versorgt, weswegen man von der vollen Leistung des Ganzen profitiert, heißt es. So vernetzt, können ECO-System und Maschinensimulation miteinander kommunizieren.

Rufe man die Maschinensimulation aus der Datenplattform ab, initiiere sich das Simulationsprojekt automatisch anhand der vorhandenen Daten. Das geht so ins Detail, wie Coscom betont, dass dabei die Aufspannsituation, alle Roh- und Fertigteildaten sowie die zur Bearbeitung nötigen Werkzeuginfos nebst NC-Programm geladen werden.

Einheitliche Datenstruktur spart Zeit und Aufwand

Dieser Kombination sei außerdem es egal, woher die Daten kämen (CAD/CAM, NC-Editor oder auch an der Maschine erzeugt). Die Werkzeuge aus dem ECO-System verwaltet das zentrale sowie universell kompatible Coscom-TCI (Tool Cooperation Interface), weswegen man auf zusätzliche Formatierungen verzichten kann, um mit der Eureka-Maschinensimulation zu arbeiten. Die Daten seien deshalb vereinheitlicht, was bei unterschiedlichen Zielsystemen die Arbeit mit denselben absichert und effizienter macht, erklärt Coscom. Eine aufwendige Datenanpassung und speicherstrapazierende Datendopplungen seien passé.

Hier sind die wichtigsten User-Vorteile noch einmal zusammenfassend dargestellt:

  • Deutlich weniger Schnittstellen – durchgängig vernetzte Infrastruktur von der Arbeitsvorbereitung bis in den Shopfloor;
  • Zentrale Datenhaltung – keine „Dateninseln“ und doppelte oder redundante Daten;
  • CAX unabhängig – jedes gängige CAD/CAM-System verknüpfbar;
  • Zentrale Werkzeugdaten für alle Systeme – neutrale Datenanlage mit Coscom-TC (Tool Cooperation Interface);
  • Standardisierte Direktintegration der Eureka-Maschinensimulation.

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