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Rotorblattfabriken in Niedriglohnländern bergen Chancen
Ein weiterer Trend ist zurzeit, die Rotorblattfabriken in Regionen mit einem geringen Lohnniveau anzusiedeln. Dafür finden sich Beispiele in Nordafrika für den nordafrikanischen Markt sowie in Brasilien für den amerikanischen Markt. Anders als die Fertigungslinien in der Automobilindustrie läuft die Fertigung von Rotorblättern weitgehend händisch ab. Zum Beispiel durch das präzise Einbringen der Fasermatten in die Formen. Um das prozesssicher zu erreichen, wird großes handwerkwerkliches Geschick sowie eine gute Beobachtungsgabe benötigt, erläutert der Windkraftspezialist Sayer. Das kann im besten Fall zu einer Win-win-Situation führen, denn zum Beispiel in Marokko gibt es viele gut ausgebildete junge Leute, die auf der Suche nach einer adäquaten Beschäftigung sind.
Materialkenntnis sorgt für festen Stand bei Sturm und Wind
Diese vielen Entwicklungen und Trends sollen zu niedrigeren Stromgestehungskosten beim Einsatz von Windkraftanlagen führen, wenn man die Einsatzgrundsätze der verschiedenen Materialien berücksichtigt. Daraus lässt sich heute schon ableiten, dass im Zuge dieser technischen Evolution auch weltweit weitere Kapazitäten im Hinblick auf die Fertigung von Windkraftanlagen-Komponenten aufgebaut werden. Das birgt nicht zu verachtende Chancen für die Auftraggeber und die Struktur der Region, die sich diesem Bereich widmet. MM
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