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Nach der so erfolgten Abformung der Werkstückkontur werden die Stößel kraftschlüssig in ihrer Position fixiert. Diese Fixierung kann sowohl manuell über entsprechende Wirkmechanismen als auch pneumatisch oder hydraulisch über einen Zylinder erfolgen. Der entstandene Negativabdruck des Werkstücks stellt somit einen teilespezifischen Formbacken dar.
Mit einem derartigen System lässt sich, wie das Unternehmen ausführt, der bisher aufwändige Spannvorgang formkomplexer Werkstücke deutlich simpler gestalten. Diese Vereinfachung schlägt sich insbesondere im Wegfall der Konstruktion und Fertigung teilespezifischer Backen oder Vorrichtungselemente nieder. Aber auch der vorwiegend in der Turbinenschaufelfertigung und -reparatur weitverbreitete Vorgang des Eingießens der Werkstücke zur Schaffung einer Spannfläche kann mit einem derartigen Spannsystem entfallen. Vorteilhaft sind weiterhin die Reduzierung der Lagerkosten oder der Kosten der Demontage oder Entsorgung nicht mehr benötigter Vorrichtungen.
Besondere Stärken in der Einzel- und Kleinserienfertigung
„Das Stößelprinzip zur Schaffung eines Formspannbackens bietet überall dort Vorteile, wo komplexe oder stark toleranzbehaftete Werkstücke gespannt werden müssen“, fasst Hubert Meintrup zusammen. Dies sei vor allem die Bearbeitung von Gussteilen, von Turbinenschaufeln, die Einzel- oder Kleinserienfertigung, der Prototypenbau und dergleichen. Die Vorteile des Systems liegen laut Meintrup in der Flexibilität beim Anpassen an neue Werkstücke sowie im reduzierten Aufwand im Vorrichtungsbau und der damit verbundenen Kostensenkung. Außerdem werde die Bearbeitungsqualität im Vergleich zu konventionellen Formbacken gesteigert.
Matrix GmbH auf der Motek 2008: Halle 7, Stand 7423
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