Interview
Mehr Performance mit neuer PLC-Generation

Ein Gastbeitrag von Stefan Ziegler * 4 min Lesedauer

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Mit Twincat PLC++ hat Beckhoff eine neue Generation der SPS-Technologie entwickelt. Welche Vorteile sie sowohl beim Engineering als auch bei der Runtime ermöglicht, erläutern die Twincat-Produktmanager Dr. Josef Papenfort und Béla Höfig.

Twincat PLC++: die neue SPS-Generation mit Performancesprung bei Engineering und Runtime.(Bild:  Beckhoff)
Twincat PLC++: die neue SPS-Generation mit Performancesprung bei Engineering und Runtime.
(Bild: Beckhoff)

Eine neue Generation der SPS-Technologie – was bedeutet das für den bisher schon mit Twincat arbeitenden Automatisierer?

Dr. Josef Papenfort: Twincat PLC++ basiert auf der bekannten Twincat-Architektur und ist im bewährten Twincat-Ökosystem integriert. Die komplette Kompatibilität zu den existierenden Twincat Functions ist gegeben und zudem lässt sich die neue PLC-Generation bei Bedarf parallel zum existierenden Twincat PLC verwenden. Auch die bereits verfügbaren SPS-Bibliotheken können in vollem Umfang genutzt werden. Dadurch ist zum einen ein schrittweiser Umstieg mit einem Parallelbetrieb von Twincat PLC und Twincat PLC++ möglich. Zum anderen kann über einen integrierten Konverter existierender Programmcode einfach übernommen werden, sodass bereits vorhandenes Know-how einfach in Twincat PLC++ verfügbar ist. So sind beispielsweise existierende Twincat-Scope- und Twincat-HMI-Applikationen unverändert weiterverwendbar. Ein Wechsel ist daher mit nur wenig Aufwand verbunden.