Kurze Störung Mercedes-Werk Bremen von Klimaaktivisten blockiert

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Klimaaktivisten haben am gestrigen Vormittag die Bahnverbindung des Mercedes-Werks in Bremen besetzt.

Gester Vormittag wurde der Schienenverkehr zum Mercedes-Werk in Bremen einige Stunden von Klimaaktivisten blockiert. Parallel gab es noch weitere Störungen ...(Bild:  dpa/ B. Marks)
Gester Vormittag wurde der Schienenverkehr zum Mercedes-Werk in Bremen einige Stunden von Klimaaktivisten blockiert. Parallel gab es noch weitere Störungen ...
(Bild: dpa/ B. Marks)

Vier Menschen besetzten gestern in den frühen Morgenstunden die Zufahrt zum Gelände des Mercedes-Werks in Bremen, um Autotransporter zu stoppen. Die Polizei sperrte zeitweise auch die Bahnstrecke zwischen Hannover und Bremen, was als prophylaktische Maßnahme deklariert wurde. Die Ermittler befürchteten nämlich, dass sich weitere Aktivisten in der Nähe der Schienen aufhalten könnten. Kurz vor acht Uhr fuhren die Regionalzüge wieder. Reisende mussten aber weiter mit Verspätungen rechnen. Die Blockade auf den Schienen zu Mercedes wurde gegen 13 Uhr aufgelöst. Die Produktion im Werk Bremen und die Fahrzeugauslieferung im Kundencenter war nach Angaben des Autoherstellers aber nicht beeinträchtigt.

Legitimer Protest hört da auf, wo Personen geschädigt werden

Parallel zu der Aktion stiegen zwei Vermummte mit Klettergeschirr auf ein Gebäudevordach des Autoherstellers, wie die Polizei weiter mitteilte. Sie rollten ein Plakat aus mit der Aufschrift „Bahn und Bus statt Autostuss“. Die beiden Aktivisten vom Vordach seilten sich selbstständig ab. Alle sechs mussten am Montagmittag vorübergehend mit zur Wache. Friedlicher Protest ist legitim, teilte eine Unternehmenssprecherin von Mercedes mit. Doch man verurteile Aktionen, bei denen Menschen gefährdet oder Sachen beschädigt würden. Die größte Gewinnspanne wird nach Ansicht der Initiative Disrupt Now, die sich zu dem Protest bekannte, durch große und schwere Luxuskarossen für Reiche erzielt. Doch auch abgeschottet in SUVs könne man der Klimakatastrophe nicht davonfahren.

(ID:49991437)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung