Korrosion Messinstrument für Bewertung von Lackschichten

Quelle: Pressemitteilung von Mazda 1 min Lesedauer

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Ein tragbares Messinstrument von Mazda soll die Bewertung von Lackschichten stark verkürzen und als Auftragsservice ab 2026 verfügbar sein.

Das Bild zeigt das Testgerät zur Bewertung der Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen.(Bild:  Mazda)
Das Bild zeigt das Testgerät zur Bewertung der Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen.
(Bild: Mazda)

Ein Messinstrument der Mazda Motor Corporation soll ermöglichen, die Korrosionsbeständigkeit beschichteter Komponenten innerhalb weniger Minuten zu beurteilen.

Die Technologie wurde 2017 eingeführt und soll zentrale Nachteile herkömmlicher Prüfverfahren überwinden. Lange Testzyklen, visuelle Bewertungsungenauigkeiten oder mangelnde Praxistauglichkeit unter realen Bedingungen soll es mit dieser Technologie also nicht geben.

Geplantes Servicangebot ab 2026

Mazda führe aktuell umfassende Tests hinsichtlich der kommerziellen Rentabilität ihres „Coating Corrosion Resistance Evaluation Service“ (Bewertungsservice für die Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen) durch. Dabei würden Partnerproben mithilfe der Diagnosetechnologie analysiert und die Ergebnisse als Bericht bereitgestellt. Perspektivisch soll das Modell in eine cloudbasierte Saas-Lösung überführt werden, bei der Messdaten automatisch übertragen und ausgewertet werden.

Beitrag zu Effizienz und Ressourcenschonung

Laut Hersteller soll der Ansatz dazu beitragen, Entwicklungs- und Prüfprozesse in Beschichtungstechnik und Materialforschung zu beschleunigen. Weniger Prototypen und verkürzte Testzyklen könnten den Verbrauch von Rohstoffen und Energie reduzieren. Gleichzeitig soll der Service eine zustandsbasierte Wartung ermöglichen, etwa bei Infrastrukturkomponenten wie Brücken oder Masten, deren Inspektionen bisher häufig in festen Intervallen erfolgen.

Anwendung über den Fahrzeugbereich hinaus

Der Hersteller möchte die Technologie über die Fahrzeugentwicklung hinaus bereitstellen und sie auch Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zugänglich machen. Ziel sei es, langlebigere Beschichtungssysteme zu unterstützen und die Lebensdauer stark beanspruchter Strukturen zu verlängern.

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