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Metall im Blut – ein Zulieferer schreibt Erfolgsgeschichte

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Besonders stolz ist der studierte Wirtschaftsingenieur auf das Rundum-Paket, das die eigenen Betriebe von anderen Firmen der Branche unterscheidet. „Wir machen es unseren Kunden leicht im täglichen Miteinander, weil wir sie oft bereits bei der Entwicklung ihrer Produkte aktiv unterstützen. Wir nennen das den sogenannten Kümmerer-Service. Uns ist es wichtig, unseren Partnern größtmöglichen Nutzen und Mehrwert durch sympathische und hilfsbereite Kompetenz und pfiffige Lösungen zu bieten“, erzählt Heuer.

Druck in deutscher Zuliefererbranche steigt

Doch obwohl Andreas Heuer viel geschafft hat, spürt er auch den steigenden Druck in der Branche. Das Unternehmen beliefert vor allem Kunden aus der Automobil- und Karosseriebau-, Bau-, Elektronik-, Medizinindustrie sowie Automationsdienstleister und Maschinenbaufirmen. In der Zuliefererbranche habe sich gerade in den letzten Jahren viel geändert, weiß Heuer. „Der Kunde gibt uns immer kürzere Lieferzeiten vor. Vor einigen Jahren hatten wir noch zwei Wochen Zeit, die Ware nach Maß zu fertigen und zu liefern. Die gleiche Leistung müssen wir heute in wesentlich kürzerer Zeit erbringen“, erklärt der 69-Jährige.

„Grundsätzlich stehen Deutschlands Zulieferer heute gut da“

Daher gibt es noch Herausforderungen zu meistern: Das Unternehmenspotenzial ist laut Inhaber noch nicht ausgeschöpft. Viele potenzielle Kunden würden den Betrieb noch nicht kennen, weswegen die Verstärkung des Vertriebs ein zukünftiges Muss ist, betont Heuer. Außerdem sieht er es als Hürde, „die immer höheren Qualitäts- und Flexibilitätsanforderungen der Partner zu antizipieren und zu erfüllen“.

Angst um die Zukunft hat der Württemberger nicht. „Grundsätzlich stehen Deutschlands Zulieferer heute gut da, weil sie sich schnell den Veränderungen angepasst haben“, ist Heuer überzeugt.

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