BW-Flaute Metall- und Elektrobranche in BW klagen über Auftragsmangel

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Die Mehrzahl der Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg blickt weiter besorgt auf ihr Geschäft.

Dieses Bild verblasst offensichtlich zunehmend in Baden-Württemberg. Denn eine aktuelle Umfrage deckt auf, dass viele Betriebe aus dem Metall- und Elektrosektor mit Auftragsmängeln zu kämpfen haben. Es sei Zeit, zu handeln ...(Bild:  industrieblick - stock.adobe.com)
Dieses Bild verblasst offensichtlich zunehmend in Baden-Württemberg. Denn eine aktuelle Umfrage deckt auf, dass viele Betriebe aus dem Metall- und Elektrosektor mit Auftragsmängeln zu kämpfen haben. Es sei Zeit, zu handeln ...
(Bild: industrieblick - stock.adobe.com)

Insbesondere mit der Auftragslage sind die baden-württembergischen Metall- und Elektroplayer demnach unzufrieden, wie aus einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall hervorgeht. Für 2024 rechnen demnach lediglich 14 Prozent der Befragten mit mehr Auftragseingängen als letztes Jahr. Über zwei Drittel gehen von weniger Aufträgen aus. Auch bei Ertrag, Beschäftigung oder Investitionen rechne jeweils eine Mehrzahl mit einem Minus für das Gesamtjahr. Deshalb müssten dringend die gravierenden strukturellen Defizite beseitigt werden, die es den Betrieben erschwerten, in Deutschland zu wachsen. An der Umfrage nahmen rund 200 Unternehmen teil.

Angst vor Investitionsverschiebungen ins Ausland

Die Umfrage zeige außerdem, dass die Unternehmen ihre Investitionen in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren in Summe nicht zurückgefahren haben. Rund 68 Prozent der Befragten gaben allerdings an, in dieser Zeit die Auslandsinvestitionen deutlich gesteigert zu haben. Das ließe vor allem die Sorge aufkeimen, dass in den nächsten fünf Jahren fast jedes zweite Unternehmen seine Investitionen noch mehr in Richtung Ausland verschieben könnte. Es gebe in Deutschland also ein Kostenthema, vor dem man nicht die Augen verschließen könne. Reine Appelle an die betreffenden Unternehmen, mehr in Deutschland zu investieren, reichen nach Meinung des Arbeitgeberverbandes offensichtlich nicht mehr aus.

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