Künstliche Intelligenz
Ist KI des Glückes neuer Schmied in der Metallverarbeitung?

Ein Gastbeitrag von Thorsten Wujek* 5 min Lesedauer

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Die metallverarbeitende Industrie sieht sich mit steigenden Energiekosten, begrenzten Ressourcen und fluktuierenden Rohstoffpreise konfrontiert. Das schwächt zusätzlich die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland. Wie kann die Metallverarbeitung KI erfolgreich für sich nutzen, um gegenzusteuern?

Technologien wie künstliche Intelligenz bieten vielversprechende Ansätze, um Kosten zu senken und die Branche auf die Zukunft vorzubereiten.(Bild:  frei lizenziert / KI-generiert /  Pixabay)
Technologien wie künstliche Intelligenz bieten vielversprechende Ansätze, um Kosten zu senken und die Branche auf die Zukunft vorzubereiten.
(Bild: frei lizenziert / KI-generiert / Pixabay)

Die Metallsektor in Deutschland blickt auf eine lange Tradition zurück, die bis in die Zeit der Industrialisierung reicht. Viele der heute führenden Unternehmen haben ihre Wurzeln im 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Über Generationen hinweg haben sie ihre Expertise in der Metallverarbeitung kontinuierlich weiterentwickelt und geschärft. Sie sind somit stark von traditionellen Strukturen geprägt. Neuem stehen die Unternehmen nicht immer offen gegenüber. Viele von ihnen agieren daher seit Jahren nach bewährten Verfahren, weshalb sie Veränderungen eher als Risiko betrachten. Die Einführung neuer Technologien wie KI erfordert zunächst erhebliche Investitionen, die viele kritisch sehen. Dabei ist es unbestreitbar, dass KI Prozesse verbessert und Kosten senkt.

Zusätzlich stellt der bevorstehende Ruhestand vieler erfahrener Fachkräfte eine Belastung dar. Unternehmen, nicht nur in der Metallindustrie, sehen sich zunehmend mit einem Fachkräftemangel konfrontiert. Das erhöht den Druck, die vorhandenen Mitarbeitenden besser zu schulen und neue Technologien einzuführen, um die Produktivität aufrechtzuerhalten.