Koenig Verbindungstechnik Metallische Klettverschlüsse vor industrieller Einführung

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Illerrieden bei Ulm (jk) – Einfache Handhabung, leichte Löslichkeit sowie Flexibilität in Form und Größe haben zum Siegeszug des Kunststoffklettverschlusses geführt. Auf die metallische Version zielt das Forschungsprojekt „Industrielle metallische Klettverbindung – Metaklett“, an dem die Koenig Verbindungstechnik GmbH beteiligt ist. Projektträger ist das Forschungszentrum Karlsruhe.

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Das bekannte Schließprinzip des Kunststoffklettverschlusses auf Basis von Haken und Ösen bleibt erhalten. Als vorläufiges Projektergebnis wurden bislang drei geometrisch unterschiedliche Verschlussvarianten für bestimmte Funktionen hergestellt – mit 70 mm breiten Stahlbändern, die Koenig als Endlosband für die metallischen Verbindungen liefert.

Potenzielle Anwendungen werden in der Klima- und Lüftungstechnik, im Flugzeug-, Automobil-, Fassaden- und Industrieofenbau gesehen. Nur bei der Variante „Entenkopf“ besteht das Gegenstück noch aus einem Kunststoffflausch, wie beim bekannten Klettverschluss. Die entsprechende Metallausführung aus dünnen Drähten, so heißt es, befinde sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium.

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