Doch vorbei! Aus für Solarunternehmen Meyer Burger

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Beim Solarhersteller Meyer Burger im sächsischen Freiberg gehen endgültig die Lichter aus. Das Unternehmen hat seinen Mitarbeitern gekündigt, wie die dpa melden muss.

Der Meyer-Burger-Standort im sächsischen Freiberg wird geschlossen. Diese Art Solarmodule wird es von dort also nicht mehr geben. Rund 400 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Wenn die Berichte stimmen, würgte Billigkonkurrenz aus China den Schweizern die Luft ab.(Bild:  Meyer Burger)
Der Meyer-Burger-Standort im sächsischen Freiberg wird geschlossen. Diese Art Solarmodule wird es von dort also nicht mehr geben. Rund 400 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeit. Wenn die Berichte stimmen, würgte Billigkonkurrenz aus China den Schweizern die Luft ab.
(Bild: Meyer Burger)

Der Solartechnikhersteller Meyer Burger hat das endgültige Aus für seinen Standort im sächsischen Freiberg besiegelt, wie jetzt herauskommt. Die rund 500 Mitarbeiter haben gestern schon ihre Kündigung erhalten, sagte eine Unternehmenssprecherin. Über 400 Meyer-Burger-Mitarbeiter verlören damit ihren Job. Den anderen rund 100 Betroffenen seien Verträge in anderen Gesellschaften des Schweizer Konzerns angeboten worden.

Billige Solarprodukte aus China brachen Meyer Burger das Genick

Vorausgegangen war die Absage von Finanzminister Christian Lindner (FDP) an den sogenannten Resilienzbonus. Mit diesem sollen die unter Druck stehenden Hersteller in Europa geschützt werden. Meyer Burger hatte die Zukunft des Standorts in Freiberg von dieser Unterstützung abhängig gemacht, wie man weiter erfährt. Die Produktion stand nach Angaben der Sprecherin bereits seit Mitte März still. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr einen deutlichen Verlust zu verkraften und die starke Konkurrenz durch billige Solarmodule aus China als Grund für die Probleme angeführt.

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