Personalie Breidenbach verlässt Brose – Stoschek übernimmt Vorsitz

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Michael Stoschek ist wieder Vorsitzender des Aufsichtsrats beim Zulieferer Brose. Rolf Breidenbach hat den Posten nach gut zwei Monaten aufgegeben.

Michael Stoschek ist wieder Aufsichtsratsvorsitzender der Brose SE. Er hatte das Amt erst vor gut zwei Monaten aufgegeben.(Bild:  Brose)
Michael Stoschek ist wieder Aufsichtsratsvorsitzender der Brose SE. Er hatte das Amt erst vor gut zwei Monaten aufgegeben.
(Bild: Brose)

Gesellschafter und Aufsichtsrat Michael Stoschek übernimmt wieder den Vorsitz des Kontrollgremiums von Brose. Wie der Zulieferer mitteilt, hat Rolf Breidenbach sein Mandat zum 8. Juli niedergelegt. Stoschek übernehme den Posten der Brose SE bis zum Ende der regulären Amtsperiode, heißt es weiter. Er sei einstimmig gewählt worden. Als Grund für den Wechsel gibt das Unternehmen unterschiedliche Auffassungen zur Ausrichtung des Zulieferers an.

Erst im Mai 2024 hat der 76-jährige Stoschek den Vorsitz des Aufsichtsrats an Rolf Breidenbach übergeben. Der langjährige Hella-Chef war zuvor seit 2022 Mitglied des Brose-Beirats. Michael Stoschek wollte einen Generationenwechsel einleiten: Seit Mai ist sein Sohn Maximilian stellvertretender Aufsichtsrat. Dieses Mandat behalte er weiterhin.

Stoschek: Generationenwechsel hat höchste Priorität

Michael Stoschek übernahm 1971 im Alter von 23 Jahren die Geschäftsführung bei Brose, die er bis Ende 2005 behielt. „Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Vorstand“, wird er in der aktuellen Mitteilung zitiert. Der Übergang auf die nächste Generation bleibe weiterhin ganz oben auf seiner Agenda.

Brose ist mit 7,9 Milliarden Euro Umsatz unter den 50 größten Automobilzulieferern der Welt. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren jedoch nicht so profitabel, wie sich die Aufsichtsräte das Wünschen. Personalabbau und Sparprogramme sind die Folge. Anfang des Jahres sagte Philipp Schramm, Vorsitzender der Geschäftsführung, dem Handelsblatt: „Die Personalkosten müssen um zehn Prozent und unsere Investitionen um 20 Prozent reduziert werden, um entsprechenden finanziellen Spielraum zu bekommen.“ Schramm ist bereits der vierte CEO des Unternehmens in den vergangenen sechs Jahren.

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