Auszeichnung Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2025: Innovative Produktionslösungen ausgezeichnet

Quelle: Microsoft 3 min Lesedauer

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Sechs Unternehmen wurden mit dem Microsoft Intelligent Manufacturing Award 2025 ausgezeichnet. Wer zu den Gewinnern zählt und warum, lesen Sie hier.

Auch in diesem Jahr prämierten Microsoft und Roland Berger mit der, auch MIMA genannten, Auszeichnung zukunftsweisende Lösungen mit einem Schwerpunkt auf den Operations-Bereich.(Bild:  Microsoft)
Auch in diesem Jahr prämierten Microsoft und Roland Berger mit der, auch MIMA genannten, Auszeichnung zukunftsweisende Lösungen mit einem Schwerpunkt auf den Operations-Bereich.
(Bild: Microsoft)

Unlängst wurden die Gewinner des Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) 2025 bekannt gegeben. Der Gesamtsieg ging in diesem Jahr an Continental für eine KI-Lösung, die das Anforderungsmanagement effizienter gestalten soll. „Durch den Einsatz von generativer KI im Requirements Engineering setzen wir einen neuen Standard für Effizienz und Genauigkeit in der Automobilentwicklung“, kommentiert Philipp von Hirschheydt, CEO Continental Automotive GmbH, die Auszeichnung.
Bei dem Preis, der in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben wird, handelt es sich um eine Initiative von Microsoft Deutschland in Zusammenarbeit mit der Strategieberatung Roland Berger. Der MIMA ehrt jährlich wegweisende Unternehmen, die innovative Lösungen im Bereich der Fertigung entwickeln. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf dem Bereich Operations, der alle Prozesse zur Herstellung von Produkten umfasst.

Unter dem Motto „Accelerating future Operations!“ wurden seit November 2024 Unternehmen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) aufgefordert, ihre digitalen Lösungen einzureichen. Die Jury wählte aus über 16 Finalisten, die am 5. Februar 2025 ihre Projekte präsentierten, die herausragendsten sechs Lösungen. Alle ausgezeichneten Projekte nutzen künstliche Intelligenz und tragen zur Effizienzsteigerung, Qualitätsverbesserung und Nachhaltigkeit in der Industrie bei.

Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien sind:

  • Zeiss Digital Innovation: Der Zeiss-Geschäftsbereich gewann in der Kategorie „Scale!“ mit einer IIoT-Lösung, die Qualitätssicherung direkt in den Fertigungsprozess integrieren soll. Die Lösung kombiniere virtuelle und physische Messtechnik, um die Qualität von Bauteilen in Echtzeit vorherzusagen und ermöglicht sofortige Anpassungen im Produktionsprozess, was zu signifikanten Produktivitätssteigerungen führt, so die Beurteilung der Fachexpertinnen und -experten.
  • Philip Morris Manufacturing & Technology Bologna: Das Unternehmen gewann in der Kategorie „Innovate!“ mit einer Smart Factory, die laut Jury eine umfassende digitale Architektur nutzt. Durch KI beziehungsweise maschinelles Lernen werden Prozessoptimierungen in Echtzeit sowie Vorhersagen aus Datenanalysen möglich, was zu einer effektiven Rückverfolgbarkeit und Effizienz in der Produktion führe.
  • Cereal Docks und MIPU: In der Kategorie „Add Value!“ wurde die Zusammenarbeit des multinationalen Agrar- und Nahrungsmittelkonzerns mit seinem italienischen Partner MIPU für die Einführung einer Predictive Factory prämiert, die eine Software- und Online-Servicelösung bietet. Laut der Jury analysiere diese Industriedaten, um den Energie- und Wartungsbedarf von Maschinen genau vorherzusagen. Das habe zu einer erheblichen Reduktion des Energieverbrauchs und der Arbeitsstunden für Wartungsarbeiten geführt.
  • Sick: Die Sensorik-Spezialisten wurden in der Kategorie „Disrupt!“ für ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das vorausschauende Qualitätsanalysen mit Echtzeitprozesskontrollen kombiniert, mit einem Preis bedacht. Mit einer beeindruckenden Genauigkeit von 99 Prozent bei der Vorhersage potenzieller Rückläufer optimiere das System die Produktionsprozesse und helfe dabei, den Ausschuss zu reduzieren, wie von der Jury zu hören ist.
  • Diehl Metering: Das Unternehmen Diehl Metering aus Ansbach sicherte sich die Trophäe in der Kategorie „Sustainability!“ mit einer KI-Lösung zur Verbesserung des Wassermanagements. Diese Technologie ermögliche es Unternehmen nach Ansicht der Jury, Lecks frühzeitig zu identifizieren und durch vorausschauende Wartungen die Wasserverluste signifikant zu senken. In Zeiten zunehmender Wasserknappheit ist ein solches Projekt besonders wichtig.
  • Continental: Den Gesamtsieg konnte Continental für seine KI-Lösung für das Anforderungsmanagement holen. Die Softwarelösung extrahiere und klassifiziere Anforderungen von Kunden aus komplexen Dokumenten und solle dadurch den Prozess erheblich verbessern können. So reduziere die Lösung den manuellen Aufwand für die Bearbeitung um bis zu das Achtfache und verbessere die Ressourcennutzung in der Forschung und Entwicklung, wie die Fachjury in ihrer Begründung schreibt.

Gemeinsam mit den ausgezeichneten Unternehmen werden außerdem diese Finalisten Teil des

  • Aira (Deutschland)
  • Bosch (Deutschland)
  • Eon Digital Technology (Deutschland)
  • Kongsberg Digital (Norwegen)
  • MTEK Industry (Schweden)
  • Sandvik Manufacturing Solutions (Schweden)
  • Schneider Electric SE (Frankreich)
  • Verifi / Saint-Gobain (Frankreich)

„Künstliche Intelligenz ist die entscheidende Technologie unserer Zeit. Sie ermöglicht vollkommen neue Lösungen für die Fertigung, die ihre Zukunft bestimmen. Und der Microsoft Intelligent Manufacturing Award zeichnet die besten Ideen dafür aus“, so Edith Wittmann, die als Enterprise Commercial Lead das Großkundengeschäft von Microsoft Deutschland verantwortet. „Die Gewinner dieses Jahres zeigen eindrucksvoll, wie der Einsatz von KI zu mehr Effizienz, besserer Qualität, neuen Produkten und größerer Nachhaltigkeit führt. Der MIMA erkennt diese Leistungen an und fördert damit den Fortschritt der gesamten Branche.“ Eine vollständige Liste aller Preisträger sowie die Jury-Mitglieder sind unter www.MIMAwinners2025.com verfügbar.

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