Olivgrünes Licht Milliarden-Panzerprojekt von Rheinmetall darf Vollgas geben

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Für das milliardenschwere deutsch-französische Kampfpanzerprojekt namens MGCS (Main Ground Combat System) gibt es laut Bundeskartellamt kein Hindernis, wie die dpa meldet.

Das Bundeskartellamt ist zu dem Schluss gekommen, dass es keine Bedenken gibt, das Panzerprojekt Main Ground Combat System (MGCS) zu genehmigen. Beteiligt sind Rheinmetall, KNDS Deutschland, KNDS France und Thales Six. Leopard und Leclerc werden wohl Geschichte.(Bild:  Rheinmetall)
Das Bundeskartellamt ist zu dem Schluss gekommen, dass es keine Bedenken gibt, das Panzerprojekt Main Ground Combat System (MGCS) zu genehmigen. Beteiligt sind Rheinmetall, KNDS Deutschland, KNDS France und Thales Six. Leopard und Leclerc werden wohl Geschichte.
(Bild: Rheinmetall)

Die gemeinsame Entwicklung des hochmodernen Landkampfsystems durch die beteiligten Unternehmen KNDS Deutschland (früher KMW), KNDS France (früher Nexter), Rheinmetall-Landsysteme und Thales SIX ist laut Bundeskartellamt freigegeben. Gegen das Vorhaben gebe es demnach keine durchgreifenden wettbewerblichen Bedenken. Die Partner ergänzten sich nämlich und stünden bei der Entwicklung gepanzerter Militärfahrzeuge im starken Wettbewerb zu anderen Herstellern. Das MGCS-Gemeinschaftsunternehmen laufe in Deutschland ab. Als einzige Kunden gebe es nur die deutsche und die französische Regierung. Waffensystem soll künftig Kampfpanzer in einem Datennetzwerk mit Unterstützungswaffen wie Drohnen und anderen unbemannten Systemen. Diese Funktion wird von den entwickelnden Unternehmen als militärischer Technologiesprung deklariert. Aus dem Kampfpanzerprojekt soll außerdem der Nachfolger der Leopard- und Leclerc-Systeme beider Länder herauskommen, der im Laufe der 2030er-Jahre einsatzfähig sein soll. Rund 100 Milliarden Euro wird das Projekt verschlingen.

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