Jobabbau unvermeidlich Milliardensparkurs bei Bosch bedroht viele Stellen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Wie jetzt bekannt wurde, will Bosch bis 2030 die Kosten pro Jahr um rund 2,5 Milliarden Euro nach unten drücken, was die Krise in der Automobilindustrie nötig macht ...

Bedenklich! Die Krise in der Automobilindustrie macht auch großen Zulieferern wie Bosch schwer zu schaffen. Sparen ist deshalb schon länger das Credo. Bosch hat nun durchblicken lassen, bis 2030 viele Milliarden an Kosten – vor allem beim Personal – zu vermeiden ...(Bild:  Bosch)
Bedenklich! Die Krise in der Automobilindustrie macht auch großen Zulieferern wie Bosch schwer zu schaffen. Sparen ist deshalb schon länger das Credo. Bosch hat nun durchblicken lassen, bis 2030 viele Milliarden an Kosten – vor allem beim Personal – zu vermeiden ...
(Bild: Bosch)

Die Kosten des Automotive-Geschäftsbereichs beim Bosch-Konzern sollen in den nächsten fünf Jahren um rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr sinken. Das kündigten der Mobilitätschef-Chef Markus Heyn und der Bosch-Arbeitsdirektor Stefan Grosch zumindest offiziell an. Bekanntlich versucht Bosch aber schon seit längerer Zeit zu sparen. Leider soll vor allem in Sachen Personalbestand die Reißleine gezogen werden. Klar sei, dass ein Stellenabbau nicht umgangen werden könne. Die Kostenlücke soll nach Angaben von Grosch bereits in den kommenden Jahren sehr deutlich verkleinert und spätestens 2030 geschlossen werden. Dazu setze man viele Hebel in Bewegung. Und die dazu benötigten Beschlüsse will Bosch auch noch in diesem Jahr festlegen, um danach mit den Arbeitnehmern zu sprechen.

Bosch-Belegschaft will konkrete Informationen

Bereits seit Ende 2023 gibt es bei Bosch einige Abbauprogramme für Jobs – vor allem im Zulieferbereich. Tausende Jobs sollen weltweit aber wegfallen, wobei das viele in Deutschland sein werden. Die genaue Zahl lassen die Bosch-Entscheider noch im Dunkeln. Man werde sich aber an die Vereinbarung halten, die betriebsbedingte Kündigungen in der Sparte in Deutschland bis Ende 2027 ausschließe. Gespart werden soll aber unter anderem bei Material- und Energiekosten. Parallel will man die Produktivität steigern, heißt es weiter. Die Bosch-Zuliefersparte fordert aber bereits jetzt, dass aus der bisher praktizierten Salamitaktik endlich konkrete Informationen werden müssen. Immerhin hat Bosch inzwischen auch durchblicken lassen, dass es der Zuliefersparte wieder Wachstum zutraut – trotz der weltweit wirkenden Mixtur aus diversen Plagen.

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