Mikrotechnik Mini-Nullpunktspannsystem zur Herstellung µ-strukturierter Bauteile

Redakteur: Jürgen Schreier

Das Verbundprojekt „Mikroproket“ hat das Ziel eine neue verfahrenstechnische Prozesskette zur Herstellung µ-strukturierter Bauteile unter der Rückkopplung der erfassten Teilegeometrie mit dem integrativen Nullpunktspannsystem µ–PrisFix H1.1000 von Hirschmann zu definieren.

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Stabile und reproduzierbare eingestellte Fertigungsprozesse erfordern beherrschte Produktionsverfahren und Anlagentechnik ebenso wie Verfügbarkeit von an den Produktionsprozess angepassten beziehungseweise integrierten robusten und gleichzeitig bauteilflexiblen Messkonzepten.

Mikro-Spannsystem ist vielseitzig einsetzbar

Die Anforderung einer Wechselgenauigkeit von <1µm im räumlichen Koordinatensystem und eine Durchgängigkeit für die gesamte Prozesskette bei Beibehaltung der Orientierung durch Referenzmarke werden mit dem neu entwickelten Referenzsystem µ-PrisFix H1.1000 laut Hirschmann realisiert. Erste Ergebnisse zeigen die Vorteile des untersuchten Weges in Bezug auf eine Mikro-Herstellprozesskette.

Der Einsatzbereich dieser Spannsysteme sei keineswegs nur auf die Funkenerosion und Messtechnik beschränkt, sondern könne auch auf spanende Verfahren wie Drehen, Schleifen, Fräsen sowie die Lasermaterialbearbeitung ausgedehnt werden, betont der Hersteller. Besonders hochpräzise und kleine Bauteile ließen sich in der spanenden und messtechnischen Prozesskette präzise, sicher und rationell herstellen.

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