Wema Vogtland Mit Bearbeitungszentren und Taktstraßen zum Erfolg
Nach einer fast 16-jährigen Übergangsphase ist der Vogtländer Werkzeugmaschinenhersteller in ruhiges Fahrwasser vorgedrungen und steuert auf Wachstumskurs. Mit dem Eintritt neuer Gesellschafter firmierte die Werkzeugmaschinenfabrik Vogtland GmbH in Plauen im Dezember 2006 in Wema Vogtland GmbH um. Aus dem Hersteller von Sondermaschinen und Taktstraßen ist mittlerweile ein Unternehmen geworden, das vor allem Bearbeitungszentren und flexible Fertigungseinrichtungen für die spanende Metallbearbeitung prismatischer Teile produziert.
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Nach wie vor werden aber auch kundenspezifische Sonderwerkzeugmaschinen oder Systemlösungen zur Komplettbearbeitung angeboten. Den mit der Firmengründung einhergehenden Strategiewechsel begründet der geschäftsführende Gesellschafter Franz Margraf mit Kundenwünschen, insbesondere aus der Automobil- und Zulieferbranche. „Umrüstfreundlich und rekonfigurierbar sollen unsere Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme sein“, so Margraf. Der Firmenchef bezeichnet das Jahr 2007 als Wachstumsjahr. Startete das Unternehmen mit 12 Mio. Euro Jahresumsatz, werden für dieses Jahr 25 Mio. Euro angepeilt. „Bereits das Jahr 2008 ist auftragsmäßig so gut wie gelaufen“, freut sich Margraf. Diese positive Entwicklung schafft auch wieder Zuversicht in der Belegschaft. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich bei 180 Beschäftigten stabilisiert.
Exportquote über Landesdurchschnitt
Mit einer Exportquote von 35% liegt das Traditionsunternehmen über dem Landesdurchschnitt in Sachsen. Die Exportquote soll im kommenden Jahr noch steigen. Gerade der chinesische Markt, auf dem das Unternehmen mit einem Partner kooperiert, aber kein Joint Venture betreibt, ist ein Markt der Zukunft. Ein weiterer aufstrebender Markt ist Osteuropa.
Heutzutage präsentiert sich Wema Vogtland als kompetenter und global agierender Partner der großen Automobilhersteller, deren Zulieferer sowie ähnlich strukturierter Branchen. Konsequente Kundenorientierung, Langzeitqualität und hervorragender Service sollen den Erfolg auch künftig sichern.
Mehr flexibel umrüstbare Fertigungslösungen im Visier
Innovationen und Investitionen sind das Essential, um am Markt bestehen zu können. So stellt Wema Vogtland auf der alle zwei Jahre stattfindenden Branchenleitmesse EMO stets neue Produkte oder Weiterentwicklungen vor. Firmenchef Margraf will mit der Wema Vogtland GmbH weiter auf Wachstumskurs bleiben. Seine Strategie: mehr standardisierte und flexibel umrüstbare Fertigungslösungen.
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