Wärmepumpen Mit COP-Counter rückwirkend Effizienz und Verbrauchswerte nachprüfen
Bei Wärmepumpen weichen häufig theoretische Berechnungen und Aussagen von Praxisergebnissen voneinander ab. Die Ursachen dafür können in falsch ausgelegten Erdlanzen oder Brunnen liegen, in Installationsmängeln oder auch in einer Störung in der Anlage. Deshalb rüstet der Wärmepumpenbauer Waterkotte, Herne, seine Wärmpumpen für die Wärmquellen Wasser und Erdreich mit einem COP-Counter aus.
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Während die Theorie der Wärmepumpe von Wirkungsgraden bis über 5,0 spricht, kommt in der Tagesarbeit dieser so genannte COP-Wert im Einzelfall nicht über 3,0 oder 4,0 hinaus. Eine kürzliche Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme von 61 Anlagen verschiedener Hersteller erbrachte eine mittlere Jahresarbeitzahl von 3,8, mit einer Bandbreite von 3,1 bis 4,6. Das heißt, statt der erhofften 5 Kilowattstunden Wärme aus einer einzigen zu bezahlenden Kilowattstunde Strom lieferten die Systeme im Durchschnitt nur 3,8 Kilowattstunden.
Installationsmängel oder Störungen sorgen für schlechte Performance
Die Ursachen dafür können in falsch ausgelegten Erdlanzen oder Brunnen liegen, in Installationsmängeln oder auch in einer Störung in der Anlage. Seit zwei Jahren rüstet der Wärmepumpenbauer Waterkotte, Herne, seine Wärmpumpen für die Wärmquellen Wasser und Erdreich mit einem COP-Counter aus.
Dieser Zähler misst nicht nur den Wirkungsgrad der Wärmeerzeuger. Er gibt des Weiteren dem Betreiber die Möglichkeit, rückwirkend Effizienz und Verbrauchswerte einschließlich erzeugter Wärme nachzuprüfen, getrennt nach Heizung und Brauchwasser. Ablesbar ist jeweils die Bilanz für das laufende Jahr und fix eingetragen die Bilanz für das abgeschlossene zurückliegende Jahr.
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