Besseres Profilfräsen Mit dem Profilfräser Coromill Plura Barrel die Grenzen erweitern

Quelle: Sandvik Coromant 2 min Lesedauer

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Sandvik Coromant bringt mit dem Coromill Plura Barrel eine neue Produktreihe optimierter Vollhartmetall-Fräser an den Start, die speziell für das Profilfräsen ausgelegt sind.

Hier sieht man eindrucksvoll, bei welchen Zerspanungsaufgaben die neuen Profilfräser aus der Coromill-Plura-Barrel-Reihe von Sandvik Coromant ihre Vorteile ausspielen. Praxistests haben demnach nicht nur belegt, dass diese Fräser dabei viel länger halten als andere ...(Bild:  Sandvik Coromant)
Hier sieht man eindrucksvoll, bei welchen Zerspanungsaufgaben die neuen Profilfräser aus der Coromill-Plura-Barrel-Reihe von Sandvik Coromant ihre Vorteile ausspielen. Praxistests haben demnach nicht nur belegt, dass diese Fräser dabei viel länger halten als andere ...
(Bild: Sandvik Coromant)

Die neuen Werkzeuge bieten demnach eine hohe Prozesssicherheit, deutliche Produktivitätssteigerungen und verringerte Zykluszeiten von bis zu 90 Prozent, wie die Schweden betonen. So eigneten sie sich besonders für die Luft- und Raumfahrtindustrie und für andere Branchen, in denen hohe Anforderungen das Tagesgeschäft dominierten. Der Coromill Plura Barrel ist laut Hersteller eine Erweiterung des Schaftfräserprogramms für das ISO S-Profilfräsen, das den Coromill-Plura-Kugelschaftfräser, den -Lollipop-Fräser und den Coromill-Plura-Fräser mit konischem Kugelschaft beinhaltet. Das neue Werkzeug bietet aber ein neues Bearbeitungsprinzip! Denn die Hauptmerkmale sind die spezielle Schaftform mit einem Barrel-Radius und bis zu sechs optimierten Schneiden, die den Fräser zu einer guten Ergänzung des Produktprogramms machen, wie es weiter heißt. Der Fräser arbeitet etwa mit einem größeren Kontaktradius, woraus sich die drastisch verkürzten Zykluszeiten erklären, weil die Zustellung erhöht werden kann. Die so erreichbare Oberflächenqualität sei sehr gut, denn das Barrel-Design stehe auch für eine geringere Spitzenhöhe zwischen den Durchgängen.

Prozesssicheres Profilfräsen bei anspruchsvollen Werkstoffen

Das neue Profilfräs-Werkzeug eignet sich etwa für Bauteile wie Triebwerks-Blisks, Komponenten mit komplexen Geometrien und für anspruchsvolle Materialien. Aber auch in den Industriesektoren Medizintechnik, Öl- und Gas und der Energieerzeugung verbessere man damit das Profilfräsen. Sandvik Coromant hat dazu einige werkstoffspezifischen Schneidstoffsorten entwickelt. Darunter T2CH für Titanlegierungen und R2AH für hitzebeständige Superlegierungen (HRSA). Beide sind mit Sandvik Coromants Zertivo-2.0-PVD-Beschichtung versehen, die für eine erhöht Standzeit des Fräsers sorgen sollen. Für Anwender mit speziellen Größen- und Durchmesseranforderungen könne das Werkzeug durch den Tailor Made Service Der Werkzeugexperten auch angepasst werden, während die Plattform Coroplus Tool Guide die Anwendungsanforderungen mit fachkundiger Werkzeugberatung weiter unterstütze.

Erneut belegen Praxistests die Produktivitätssteigerung

Bei einem Sandvik-Kunden, der eine Motor-Blisk aus Inconel bearbeitete, verringerte man durch die Bearbeitungsstrategie mit dem Coromill Plura Barrel die bisherige Zykluszeit um über 40 Prozent. Und bei der neuen Bearbeitungszeit von 88 Minuten wurde eine um 50 Prozent höhere Werkzeugstandzeit im Vergleich zum bis dahin genutzten Fräser erreicht. In einem anderen Fall – diesmal ging es um die Bearbeitung einer Blisk aus Titan – sparte man im Vergleich zum bisherigen konischen Kugelschaftfräser eines Wettbewerbers über 90 Minuten Bearbeitungszeit ein.

Recycling bedeutet mehr als ökologische Nachhaltigkeit

Im Rahmen des Engagements für Nachhaltigkeit bietet Sandvik Coromant übrigens auch ein umfassendes Recyclingprogramm für gebrauchte Hartmetallwerkzeuge an. Darunter fällt auch der Coromill Plura Barrel und andere Hochleistungs-Fräswerkzeuge. Der Service ermögliche es demnach, gebrauchte Werkzeuge für ein verantwortungsbewusstes Recycling zurückzugeben, wodurch Industrieabfälle reduziert und wichtige Materialien wie Wolfram und Kobalt eingespart würden. Durch die Teilnahme an dem Programm leisten Zerspaner aber nicht nur einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit, sondern sie profitieren auch von einem ressourceneffizienteren und damit günstigeren Produktionsprozess.

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