Elektrochemische Metallbearbeitung

Mit der elektrochemische Metallbearbeitung gelingt der sanfte Materialabtrag

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PECM: die präzise elektrochemische Metallbearbeitung

PECM, die präzise elektrochemische Metallbearbeitung, ist eine Weiterentwicklung von Emag, die, wie der Name schon sagt, eine besonders präzise Bearbeitung von Metallteilen ermöglicht. Dabei wird der Bearbeitungsspalt zwischen Bauteil und Werkzeug besonders klein gehalten und gleichzeitig sorgt eine überlagerte mechanische Oszillationsbewegung dafür, dass die Elektrolytlösung ausreichend ausgetauscht und erneuert wird. Um den Strom während der Werkzeugbewegung bei kleinen Spaltbedingungen fließen zu lassen, kommt eine gepulste, frei parametrierbare Stromquelle zum Einsatz. Dies ermöglicht ein besonders genaues Abtragen der Metallionen und sorgt so für perfekte Oberflächen.

„Mir war sofort klar, dass ich mit PECM einen ganz neuen Kundenstamm erschließen kann“, erklärt Andreas Petzoldt. „Ich hatte vorab schon Gespräche mit Kunden aus der Pharmazie und der Nahrungsmittelindustrie geführt und wusste, welche Anforderungen dort gelten. So ist zum Beispiel die Herstellung von Ventilen mit Zerspanungstechnologien sehr aufwendig, da es perfekter Oberflächen und Rundungen bedarf, damit keine Verwirbelungen und damit Ablagerungen in den Ventilen entstehen. Dies erforderte bisher aufwendiges Nacharbeiten per Hand, bis die gewünschte Qualität erreicht wurde. Mit der PTS 2500 und der PECM-Technologie von Emag sind wir nun in der Lage, die Ventile sofort in finaler Qualität herzustellen. Sowohl die Geometrie als auch die Oberflächen benötigen keinerlei Nacharbeiten, was für den Kunden natürlich entscheidende Kostenersparnisse bedeutet“, führt Petzoldt weiter aus.

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Die PTS 2500 eignet sich für anspruchsvolle Geometrien

Die Emag PTS 2500 ist die gleichwertig gute Umsetzung der PECM-Technologie auf die modulare Maschinenbaureihe von Emag: PECM kommt dabei überall dort zum Einsatz, wo die klassische Zerspanung an ihre Grenzen stößt, also bei der Einbringung von anspruchsvollen oder filigranen Geometrien in hochfeste Metalle und Legierungen. Da der ganze Bearbeitungsvorgang nahezu verschleißfrei funktioniert, punktet die Maschine nicht nur durch eine hohe Verfügbarkeit, auch die Werkzeugstandzeiten sind im Vergleich zu Zerspanungswerkzeugen extrem lange. Da auf das Werkstoffgefüge keinerlei mechanische oder thermische Einwirkung stattfindet, ist die Qualität des Werkstücks auch ohne Nachbearbeitung optimal. So weiß Andreas Petzoldt zu berichten: „Mit der PTS 2500 von Emag haben wir massiv in Zukunftstechnologie investiert und sind überzeugt, damit Lösungen anzubieten, die sonst nur wenige am Markt offerieren. Die Möglichkeit, Legierungen und Metalle beliebiger Härte bearbeiten zu können, ist eine ideale Ergänzung zu unserem bisherigen Angebotsprogramm und erweitert unsere Möglichkeiten immens. Damit etablieren wir uns zunehmend als Anbieter kompletter Fertigungslösungen und nicht nur als Teilelieferant – und das alles dank der Zukunftstechnologie von Emag.“ MM

* Markus Isgro ist Marketing- und Kommunikationsreferent bei der Emag GmbH & Co. KG in 73084 Salach, Tel. (0 71 62) 17 46 58, misgro@emag.com

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