Berufskleidung Mit der richtigen Schutzkleidung gut geschützt im Stahlbau arbeiten
Öl, Fett, Maschinen, Funken – wer an schmutzbelasteten Arbeitsplätzen arbeitet, braucht eine Schutzkleidung, die strapazierfähig ist und schützt. Worauf es dabei ankommt, zeigt sich am Beispiel der Mitarbeiter in einem Stahlbauunternehmen.
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Rund 60 Mitarbeiter, darunter 50 Facharbeiter – vor allem gelernte Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik – beschäftigt die Eickhoff Stahlbau GmbH & Co. KG in Hildesheim. Das Dienstleistungsspektum des Stahlbauunternehmens reicht von der Planung über die Fertigung bis hin zur Montage der Stahlkonstruktionen.
Die persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter in den Werkshallen und auf der Montage der Stahlbauten sind strapazierfähige Bundhosen sowie Bundjacken, dazu Schutzhelme, Arbeitsschutzschuhe mit verstärkten Stahlkappen sowie Arbeitshandschuhe. Gerade bei scharfkantigen Metallgegenständen müssen die Hände geschützt sein.
Schutzkleidung nach EU-Norm 470-1
Bei Arbeiten im Chemiebereich sind die Mitarbeiter durch Spezial-Overalls geschützt, die Säure- und Laugen resistent sind. Vorgeschriebene EU-Normen für Schutzkleidung werden natürlich berücksichtigt.
Denn Sicherheit geht vor – gerade beim Schweißen. Deshalb achten Profis bei ihrer Schutzkleidung auf die richtige Norm: gefragt ist perfekter Schutz nach EN 470-1.
Welcher Art von Verschmutzung ist die Berufskleidung der Eickhoff-Mitarbeiter ausgesetzt? Im Stahlbau, dort wird geschweißt, gebrannt, gebohrt, sowie in der mechanischen Fertigung und in der Montage entsteht eine hohe Schmutzbelastung, der die Schutzkleidung standhalten muss.
Das gilt insbesondere für Öle und Fette – und das alles sollte aus der Schutzkleidung beim Waschen wieder gut zu entfernen sein. Deshalb sind bei der Schutzkleidung funktionelle Details, Qualität des Materials und Strapazierfähigkeit der Gewebe aufgrund häufiger Reinigung wichtig.
Hoher Tragekomfort steigert Akzeptanz
Auch der Tragekomfort zählt – die Mitarbeiter müssen sich bequem bei ihrer körperlich oft anstrengenden Arbeit bewegen können. Und natürlich muss die Schutzkleidung in einen einwandfreien Zustand sein – nicht nur wegen der Optik, sondern vor allem aufgrund der Verletzungsgefahr.
Wer mit aufgerissenem Ärmel an einer Bohr-Säge-Anlage arbeitet, der gefährdet seine Gesundheit. Die Schutzkleidung muss perfekt sitzen, nichts darf lose oder beschädigt sein sein.
Form und Funktion bilden bei der Schutzkleidung eine Einheit
Form und Funktion der Schutzkleidung bilden eine ideale Einheit. Denn selbst die perfekteste Schutzkleidung wirkt nur dann, wenn sie regelmäßig getragen wird.
Darum liegt bei der Entwicklung zeitgemäßer Schutzkleidung das Hauptaugenmerk außer auf den Sicherheitseigenschaften vor allem auch auf den technischen und optischen Komfortmerkmalen.
Bezüglich der Beschaffung und Pflege der Schutzkleidung entscheiden die Eickhoff-Mitarbeiter selbst: Rund ein Drittel der 50 Mitarbeiter, die an schmutzbelasteten Arbeitsplätzen in den Werkhallen und in der Montage tätig sind, beschaffen und waschen ihre Schutzkleidung selbst.
Schutzkleidung vom Dienstleister mieten
Die restlichen 32 Mitarbeiter nutzen den Service eines textilen Mietprofis. Sie werden von der Deutsche Berufskleider Leasing GmbH mit Bund- und Latzhosen sowie Bund- und Pilotjacken der Kollektion Kansas Color ausgestattet.
Jeder Arbeiter bekommt drei individuell angepasste Anzüge zum Wechseln. Einmal wöchentlich liegt dann die frische gepflegte Schutzkleidung im Spind. Schadhafte Stellen werden sofort repariert oder gleich ganz gegen ein neues Teil ausgetauscht. Schmutzige oder ungepflegte und schadhafte Kleidungsteile sind so ausgeschlossen.
Die Kleidungstücke sind qualitativ hochwertig, erfüllen EU-Normen für Schutzkleidung und sind aus strapazierfähigem Gewebe. Ein aufgesticktes Logo mit dem Firmenemblem betont den Corporate-Identiy-Faktor. Gerade Mitarbeiter in der Montage vertreten das Unternehmen nach außen, da muss der Auftritt ordentlich und einheitlich sein – auch wenn es bei der Arbeit mal schmutzig zugeht.
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