Rentabler After-Sales-Service
Mit Ersatzteilen endlich Geld verdienen

Von Manja Wühr 7 min Lesedauer

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Für Maschinenbetreiber sind sie unentbehrlich und für Maschinen- und Komponentenhersteller Teil des täglichen Geschäfts: Ersatz- und Verschleißteile. Doch wie wird aus einer Pflicht ein rentables Geschäftsmodell?

(Bild:  ©lastfurianec - stock.adobe.com)
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Maschinenbauer betrifft das Handling mit Ersatz- und Verschleißteilen in zweifacher Hinsicht. Zum einen in der eigenen Produktion. Fällt ein Teil der Maschine aus, steht die Produktion still. Für ein schnelles Troubleshooting müssen die Ersatz- und Verschleißteile vorgehalten oder schnell geliefert werden. Zum anderen muss man für die verkauften Anlagen und Maschinen einen umfangreichen Kundenservice anbieten – inklusive Ersatz- und Verschleißteilen. Deren Beschaffung, Disposition und Lagerhaltung ist für Hersteller aufwendig und herausfordernd. Maschinenbauer müssen dabei die Gratwanderung zwischen Bevorratung und langen Lieferzeiten durch deren Produktion oder Beschaffung meistern. Die Versorgungsengpässe erschweren diese Aufgabe zusätzlich.

Auf einen Blick
  • Die exakte Spezifikation der Ersatz- und Verschleißteile ist die Grundlage für einen erfolgreichen Kundenservice.
  • Für mittlere und kleinere Maschinenbauer gehört der Ersatz- und Verschleißteilservice nicht zur Kernkompetenz und wird meist mehr zu einer Kostenstelle als zu einem profitablen Geschäftsmodell.
  • Onlineshops für Ersatz- und Verschleißteile sind nur dann erfolgreich, wenn die vor- und nachgelagerten Prozesse gut laufen.

Ersatzteilservice von Anfang an mitdenken