KI-Boom erfordert neue Konzepte
Mit Flüssigkeit kühlen, mit Servern heizen

Ein Gastbeitrag von Malte Matthies, Business Development Lead for Modular Data Center, HPE 5 min Lesedauer

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Der KI-Boom treibt den Stromverbrauch der Rechenzentren in die Höhe. Deshalb müssen jetzt Verfahren wie direkte Flüssigkeitskühlung und Abwärmenutzung zum Standard werden. Container-Rechenzentren können den Wandel beschleunigen.

(Bild:  HPE)
(Bild: HPE)

Das Gehirn zeichnet für ein Fünftel des Energieverbrauchs des menschlichen Körpers verantwortlich [1]. Das klingt nach viel, doch unsere kleinen grauen Zellen arbeiten unglaublich energieeffizient: Unser Gehirn braucht nicht mehr Energie als eine Glühbirne – es ist eine „20-Watt-Serverfarm“ [2].

KI scheint mit dem menschlichen Gehirn in immer mehr Disziplinen gleichzuziehen – allerdings ist KI im Vergleich dazu ein echter Hitzkopf. Laut einer Studie benötigte OpenAI für das Training von GPT-3 (das Basismodell, das ChatGPT anfangs nutzte) 1.287 Megawattstunden [3]. So viel Strom verbrauchen rund 450 deutsche Vier-Personen-Haushalte im ganzen Jahr [4].