gesponsertBeschaffung Mit Hilfe smarter Beschaffung Risiken minimieren und Kosten senken

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Soziale und ökologische Nachhaltigkeit wird für Unternehmen in der Fertigungsindustrie zum Erfolgsfaktor – sowohl für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden als auch für ihre gesellschaftliche Akzeptanz und Relevanz. Technologie und KI helfen, diese Vorhaben erfolgreich umzusetzen und die Beschaffung zu verbessern. 

(Quelle:  iStock.com/Contributor)
(Quelle: iStock.com/Contributor)

Unternehmerische Sozialverantwortung und ökologische Nachhaltigkeit wird in Betrieben der Fertigungsindustrie weltweit für den wirtschaftlichen Erfolg immer wichtiger. Denn durch die wachsende Gruppe an Stakeholdern und durch die mediale Berichterstattung nimmt das Thema Nachhaltigkeit stets an Bedeutung zu. Viele Unternehmen begegnen diesen Herausforderungen bereits seit Jahren mit jährlichen Nachhaltigkeitsberichten und einer detaillierten Nachhaltigkeitsstrategie, die nicht nur die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und die Reduzierung von Abfall und Emissionen beinhaltet, sondern auch die Kontrolle der Arbeits-und Produktionsbedingungen bei ihren Lieferanten samt eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements impliziert. Dazu zählt auch eine ganzheitliche Datenerfassung. Sie führt zu mehr Transparenz und hilft, potenzielle und tatsächliche Beschaffungsrisiken frühzeitig zu erkennen. Lieferengpässen oder -ausfällen können Unternehmen damit rechtzeitig entgegenwirken.

Diese Voraussicht und Vorsicht werden wichtiger denn je: Denn im heutigen volatilen Geschäftsumfeld steht die Fertigungsindustrie vor beispiellosen Hürden.  Lieferkettenunterbrechungen, verschärft durch globale Ereignisse und geopolitische Spannungen, zwingen Unternehmen dazu, ihre Beschaffungsstrategien zu überdenken. Dazu kommen steigende Kosten für Rohstoffe, Energie und Arbeitskräfte, während die Inflation weiterhin die Betriebskosten beeinflusst. Die Branche kämpft außerdem mit erheblichem Fachkräftemangel, vor allem im technischen Bereich, da erfahrene Mitarbeiter in den Ruhestand gehen und neue Talente schwerer zu gewinnen sind.

Nachhaltiger Einkauf hat aktuell höchste Priorität

Zudem steigt der Druck, fortschrittliche digitale Technologien einzuführen und Abläufe zu digitalisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die immer strengeren Nachhaltigkeitsanforderungen und Umweltvorschriften zu erfüllen. Ganz gleich ob ESG-Ziele (Environmental, Social and Governance, ESG) oder CSR-Vorgaben (Corporate Social Responsibility, CSR) – die Einhaltung und Verbesserung der Nachhaltigkeitskriterien zählen dem Amazon-Business-Bericht zum Stand der Beschaffung 2025 („Smart Business Buying“) für Entscheidungsträger (37 Prozent) und Führungskräfte (43 Prozent) im Beschaffungswesen zu den größten Herausforderungen. 62 Prozent der Entscheidungsträger und 67 Prozent der Führungskräfte messen einem nachhaltigeren Einkauf in den nächsten zwei Jahre „hohe“ und „höchste“ Priorität ein. Die Beschaffung nimmt eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige und effektive Geschäftstätigkeit ein. Denn Beschaffungsteams sind federführend beim Aufbau von Lieferketten, die mit sozial verantwortlichen Einkaufsprioritäten übereinstimmen und messbare Ergebnisse liefern. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit zertifizierten Verkäufern. Doch qualifizierte Lieferanten für diese CRS- und ESG-Ziele zu finden, ist dem Amazon Report zufolge für 38 Prozent der Unternehmen in der Fertigungsindustrie eine der größten Schwierigkeiten.

Multi-Sourcing-Optionen minimieren Lieferrisiken

Was kann also helfen? Ein Schlüssel für eine verbesserte Lieferantenkette ist Transparenz. Dadurch können Einkaufsprozesse optimiert und unkontrollierte Ausgaben reduziert werden. Auch „Multi-Sourcing-Optionen“ stehen in der Fertigungsindustrie immer höher im Kurs. Aktuelle Daten von Amazon Business zeigen, dass 69 Prozent der Hersteller mittlerweile Multi-Sourcing-Optionen bevorzugen, also Waren und Dienstleistungen von mehreren Lieferanten zu beziehen, um dem Kostendruck entgegenzuwirken und Lieferrisiken zu minimieren.
 
Um Kosten zu sparen, bieten auch ungenutzte Ausgabenbereiche viel Optimierungspotenzial – zum Beispiel MRO-Zubehör (Maintenance-Repair-Operations), Büroprodukte oder IT-Ausrüstung. Diese Kategorien machen typischerweise 20 bis 30 Prozent der Gesamtausgaben aus, werden aber oft weniger strategisch gemanagt als direkte Materialien. Eine zentrale Beschaffungsplattform bietet dazu gute Möglichkeiten: Direktlieferungen an Lieferanten gewährleisten eine zuverlässige Versorgung auch an komplexe Industriestandorte oder Baustellen ohne offizielle Postanschrift.
 
„Durch die von Amazon Business bereitgestellten Lösungen spart unsere Unternehmensgruppe sowohl Geld als auch Zeit“, meint Thomas Auer, Senior Procurement Consultant bei der uvex group. Vor allem Lösungen für das Tail Spend Management waren hilfreich und konnten dem Unternehmen die Kontrolle über zuvor nicht verwaltete Ausgabenbereiche verschaffte. Zusätzliche Funktionen wie Kauf auf Rechnung, PunchOut und Spend Visibility ermöglichten es uvex, effiziente Beschaffungspraktiken umzusetzen.
 
Effektive Ausgabendaten und -analysen sind zentral für strategische Entscheidungen jedes Unternehmen. Sie ermöglichen es den Entscheidern, Kosteneinsparung zu identifizieren, Lieferanten zu konsolidieren und Beschaffungsprozesse zu optimieren. Detaillierte Berichts- und Analysetools bieten einen hilfreichen Überblick über Ausgabenmuster, Lieferantenleistung und Beschaffungsverhalten bieten. Mit der Berichtsfunktionen können Beschaffungsteams messbare Kennzahlen (KPI) zu verfolgen, um die Leistung zu vergleichen und Konsolidierungsmöglichkeiten zu identifizieren. Diese Transparenz ist besonders wertvoll für Hersteller, die komplexe Lieferketten und mehrere Standorte verwalten.

Mit KI Nachfragemuster vorhersagen und Lagerbestände optimieren

KI-basierte Beschaffung wird für die Einkaufsabteilungen in der Fertigungsindustrie vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, hohen Qualitätsansprüchen und strammen Terminplänen gerecht werden und kontinuierlichen Kostendruck aushalten zu müssen. Dem Amazon Business-Bericht zum Stand der Beschaffung 2025 zufolge („Smart Business Buying“) setzen in den nächsten drei Jahren 38 Prozent der Entscheider verstärkt auf KI-gestützte Beschaffungsvorgänge, 37 Prozent wollen ein KI-gestütztes Lieferantenrisikomanagement implementieren. Die Befragten erhoffen sich umfassendere Erkenntnisse in Bezug auf Ausgaben und Nachfrage sowie die Automatisierung von Kernaufgaben und Lieferantenbeziehungen. Die Nutzung von KI zur Datenanalyse und zur Optimierung von Betriebsabläufen ist laut dem Amazon-Report für 61 Prozent der Entscheidungsträger und 68 Prozent der Führungskräfte „sehr wichtig“ und hat in den nächsten zwei Jahren oberste Priorität.
 Kein Wunder: Automatisierte Prozesse und Routineaufgaben beschleunigen Abläufe, senken Kosten und richten Lieferketten strategisch aus. KI hilft, Nachfragemuster vorherzusagen und Lagerbestände zu optimieren. Sie stellt Lösungen bereit, die Volumen vorhersagen und Kundenbedürfnisse antizipieren, um effizientere Bestellungen zu ermöglichen. Mit Hilfe von technologiebasierten Funktionen werden Nutzer zu bevorzugten Produkten und Lieferanten geleitet, während fortlaufende Analysen Ausgabenmuster und Konsolidierungsmöglichkeiten identifizieren. Die KI-gestützte Automatisierung sich wiederholender und zeitaufwändiger Aufgaben –wie Dateneingabe und Rechnungsbearbeitung– verbessert zudem die Effizienz und entlastet die Beschaffungsexperten. Die Integration in Unternehmenssysteme ermöglicht optimierte „Procure-to-Pay-Prozesse“ (P2P)und reduziert den Verwaltungsaufwand.
 KI hilft also beim Zugriff auf die benötigten Informationen, sodass Beschaffungsteams genau ermitteln können, was sie ausgeben. Zudem sind die Experten besser in der Lage, strategischere Entscheidungen zur Reduzierung der Ausgaben zu treffen. Und: Durch die klare Ansage von Anforderung und Erwartung gegenüber den Lieferanten und durch konsequente Überwachung und Bewertung der Lieferantenleistung kann es den Beschaffungsteams mit KI nachhaltig gelingen, die Beziehung zwischen Hersteller und Lieferanten sicht- und zählbar zu verbessern.

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