Intelligente Produktion
Mit Industrie 4.0 das Drei-Säulen-Prinzip einer nachhaltigen Entwicklung realisieren

Ein Gastbeitrag von MA Alexander Stark 4 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit ist einer der wichtigsten Treiber von Industrie 4.0. Traditionelle Fabriken werden durch den Einsatz digitaler Technologien in intelligente Produktionsstätten verwandelt. Dabei beruht die nachhaltige Entwicklung auf drei Säulen.

Nachhaltigkeit ist eine wichtige Triebfeder von Industrie 4.0.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Nachhaltigkeit ist eine wichtige Triebfeder von Industrie 4.0.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die auf drei Säulen basierende nachhaltige Entwicklung von Unternehmen wurde erstmals 1994 von John Elkington unter dem Begriff Triple Bottom Line, kurz TBL, beschrieben. Er vertrat die Ansicht, dass Unternehmen drei verschiedene und völlig unterschiedliche Ziele verfolgen sollten: Gewinn, Menschen und Umwelt. TBL geht davon aus, dass ein Unternehmen, das rein gewinnorientiert ist, sowie die Menschen und den Planeten außer Acht lässt, nicht die vollen Kosten seiner Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Jahrzehnte, nachdem der Begriff TBL geprägt wurde, haben die wachsende Weltbevölkerung, der Klimawandel, die Umweltverschmutzung und die Verknappung der natürlichen Ressourcen dazu geführt, dass Nachhaltigkeit für viele Firmen zu einem der wichtigsten Ziele oder Unternehmensinitiativen geworden ist. Dies wirft die Frage auf: Können heutige Organisationen nachhaltig handeln, wenn sie gleichzeitig alle Dimensionen der Triple Bottom Line unterstützen?