Stammdatenmanagement
Mit Master Data Management (MDM) die Produktentwicklung vereinfachen

Ein Gastbeitrag von Christian Farra * 6 min Lesedauer

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Für eine effiziente Produktentwicklung sind Produkt-, Lieferanten- und Kundenstammdaten, auf die zurückgegriffen werden, essenziell. Somit spielt das Stammdatenmanagement in dieser Anfangsphase eine wichtige Rolle. Doch von diesen Daten profitieren nicht nur Konstrukteure und Entwickler!

(Bild:  2019 Fit Ztudio/Shutterstock. No use without permission.)
(Bild: 2019 Fit Ztudio/Shutterstock. No use without permission.)

So sollte es nicht laufen: Nach Berichten mehrerer Nutzer besteht bei einem neu eingeführten, intelligenten Thermostatmodell die Gefahr einer Überhitzung und somit einer möglichen Brandgefahr. Der Hersteller kündigt zähneknirschend einen weltweiten Rückruf an. Doch das Fehlen detaillierter Aufzeichnungen über Produktspezifikationen, Lieferanteninformationen, Transportwege und Chargennummern erschwert es, das fehlerhafte Bauteil und seinen Lieferanten so schnell wie möglich zu ermitteln. Dieser Mangel verzögert nicht nur den Rückrufprozess. Er stellt auch ein erhebliches Risiko für die Sicherheit der Verbraucher dar, weil potenziell gefährliche Produkte länger als nötig in den Haushalten und in den Regalen der Geschäfte bleiben.

Fehlt eine zentrale Datenquelle für die Verwaltung und den Zugriff auf wichtige Daten der Lieferkette, führt das zu einer uneinheitlichen und ineffizienten Kommunikation mit den Lieferanten, Einzelhändlern und Kunden. Dieses Organisationsdefizit sorgt für Verwirrung unter den Beteiligten und zu einer langsamen Reaktion auf den Krisenfall, was den Ruf des Unternehmens und das Vertrauen der Verbraucher schädigen könnte.