Mapal WWS Mit neu strukturierter Produktion für die Zukunft gerüstet

Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit verändertem Gesicht und neuer Leistungsfähigkeit präsentiert sich die weltweit größte Entwicklungs- und Produktionsstätte von PKD-Werkzeugen. Die Mapal-Tochter WWS hat mit einem Erweiterungsbau die Produktionsfläche um 2800 m2 vergrößert. So wurde der notwendige Raum für eine komplette Neuausrichtung der Produktionsabläufe geschaffen.

Anbieter zum Thema

„Unser flexibles Produktionssystem mit autonomen Fertigungslinien und optimierten Logistikabläufen reduziert die Wartezeiten in der Fertigung“, erläutert Christian Molch, technischer Leiter und Mitglied der Geschäftsführung der Mapal WWS Werner Stief GmbH. Außer der Bauinvestition von über 2,2 Mio. Euro wurden 2008 etwa 1,8 Mio. Euro in moderne Fertigungstechniken sowie Umwelt- und Klimatechnik investiert.

Eigene Produktionslinie für kundenspezifische Werkzeuge

WWS verfügt jetzt über eine Linie für kundenspezifische Neuwerkzeuge, die etwa 60% des Umsatzes ausmachen, eine Linie für Standardprodukte und eine Linie für die Werkzeugaufbereitung, auf die etwa 30% des Umsatzes entfallen. „Das wichtigste Ergebnis der Neustrukturierung sind kürzere und zuverlässige Lieferzeiten“, fasst Dr. Dieter Kress, geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Dr. Kress KG, zusammen.

Trotz des schwachen 4. Quartals konnte die Mapal-Gruppe das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatzplus von 3% auf 310 Mio. Euro abschließen. „Wir können jetzt davon profitieren, dass wir investiert haben, als es gut lief“, sieht Kress Mapal fit für die Zukunft. Schwer tut er sich mit einem Ausblick: „Wir fahren derzeit auf Sicht, aber ich erwarte eine leichte Besserung. Man kann schon mal mit älteren Maschinen arbeiten, aber Werkzeuge werden immer gebraucht.“

(ID:295036)