Kreislaufwirtschaft wird für produzierende Unternehmen zunehmend unverzichtbar, um sowohl Rohstoffe zurückzugewinnen als auch CO2-Emissionen zu senken. ABB Motion setzt deshalb bei seinen Elektromotoren auf Recycling, denn sie bestehen zu 98 Prozent aus wiederverwertbaren Metallen.
Um wertvolle Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden, spielt eine funktionierende Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle.
(Bild: ABB)
Nachhaltige und klimafreundliche Prozesse gewinnen in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft stark an Bedeutung. Um wertvolle Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden, spielt eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Unternehmen sind hier gefordert, durchdachte und sofort umsetzbare Konzepte vorzulegen. Bei ABB Motion zählt der Kreislaufgedanke neben Energieeffizienz und Dekarbonisierung zu den drei tragenden Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie. Zur praktischen Umsetzung gelangt das Prinzip beim Recycling ausgedienter Elektromotoren: Hierbei werden wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und für die Produktion neuer, hocheffizienter Motoren verwendet.
Verantwortung für ressourcenschonende Wertschöpfungsketten
Bis 2050 soll die gesamte Europäische Union komplett klimaneutral werden – so lautet die Zielvorgabe des EU-Klimagesetzes. Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, diese Vorgaben sowohl auf politischer als auch auf gesetzgeberischer Ebene umzusetzen. In der Konsequenz müssen sich auch Unternehmen verschiedenster Branchen immer mehr ihrer Verantwortung für nachhaltige und ressourcenschonende Wertschöpfungsketten stellen. Dies betrifft
die Reduktion von Treibhausgasemissionen ebenso wie
die Maximierung der Energieeffizienz von betrieblichen Prozessen.
Den dritten wichtigen Baustein von Nachhaltigkeitsinitiativen bildet die Implementierung einer effektiven Kreislaufwirtschaft. Ziel dabei ist es, durch die Wiederverwendung bereits verbauter Materialien wertvolle Ressourcen einzusparen und Abfall zu vermeiden.
Die große Bedeutung des Kreislaufprinzips für nachhaltiges Wirtschaften zeigen auch die Ergebnisse der Studie „Circularity: No Time to Waste“. Darin hat Sapio Research im Oktober 2023 im Auftrag von ABB Motion 3.304 Entscheider aus Industrieunternehmen verschiedenster Branchen in zwölf Ländern befragt. Dabei gaben 90 Prozent der deutschen Industrieunternehmen an, dass sie direkt von den Auswirkungen der Ressourcenknappheit betroffen seien. Dies führe zu massiven Kostensteigerungen, Störungen in der Lieferkette und Verzögerungen in der Produktion. Deshalb planen knapp zwei Drittel der Befragten, innerhalb der kommenden drei Jahre ihre Investitionen in die Förderung der Kreislaufwirtschaft zu erhöhen. Entsprechende Initiativen würden entscheidend dazu beitragen, Innovationen voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern – davon sind 70 Prozent der Studienteilnehmer überzeugt.
Prinzip der Kreislaufwirtschaft konsequent umgesetzt
ABB Motion setzt das Prinzip der Kreislaufwirtschaft konsequent in die Tat um – und zwar während des gesamten Lebenszyklus von Produkten. Dies beginnt bereits bei deren Entwicklung mit Blick auf Materialeinsparung und Abfallvermeidung und reicht über die effiziente Nutzung bis zum Recycling wiederverwertbarer Komponenten. Ideal dafür geeignet sind Elektromotoren. Mehr als 300 Millionen elektrische Antriebssysteme sind rund um den Globus in Betrieb. Dies demonstriert die wichtige Bedeutung von industriellen Elektromotoren, wenn es um die Maximierung von Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Klimaschutz geht.
Daher rückt ABB Motion neben der Entwicklung energiesparender Elektromotoren samt effizienter Nutzung auch durchdachte Recyclingkonzepte in den Fokus ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Elektromotoren von ABB Motion bestehen zu 98 Prozent aus wiederverwertbaren Metallen. Mit dem dadurch gewonnenen Kupfer, Aluminium und Stahl lassen sich – verglichen mit der Neuproduktion von Metallen – Energieeinsparungen von bis zu 95 Prozent realisieren.
Elektromotoren von ABB Motion bestehen zu 98 Prozent aus wiederverwertbaren Metallen.
(Bild: ABB)
Damit die Kunden von den Vorteilen der Kreislaufwirtschaft profitieren, setzt das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Recycling-Branche. Dazu zählt in Deutschland auch die Kooperation mit dem Entsorgungsspezialisten Remondis, der über eine umfassende Expertise in der Wiederverwertung von Rohstoffen verfügt. Kunden profitieren dank der Partnerschaft von der Möglichkeit, ihre alten und ineffizienten Elektromotoren auf umweltfreundliche Art zu recyceln. So auch die Ekato Rühr- und Mischtechnik GmbH, die im Rahmen des Programms vier Tonnen an ausgedienten Motoren dem Recycling zugeführt und im Gegenzug eine entsprechende Vergütung erhalten hat.
Die durch das Recycling wiedergewonnenen kohlenstoffarmen Metalle lassen sich im Anschluss für die Produktion neuer, hocheffizienter ABB-Elektromotoren nutzen. Diese überzeugen schließlich mit einem deutlich geringeren CO2-Fußabdruck. Dabei gilt das Recyclingangebot unabhängig von Spannungsklasse und Leistung für alle Niederspannungs- und Mittelspannungsmotoren gleichermaßen.
Stand: 08.12.2025
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Mit hocheffizienten Elektromotoren CO2-Emissionen senken
Das Rücknahme- und Recycling-Geschäftsmodell von ABB Motion bietet Vorteile in mehrfacher Hinsicht: So lassen sich durch die Herstellung neuer, hocheffizienter Elektromotoren nicht nur die CO2-Emissionen senken. Auch wird dadurch weitgehend verhindert, dass alte, ineffiziente Motoren auf dem Gebrauchtmarkt verkauft werden und somit weiterhin die Umwelt belasten. Um der Nachhaltigkeit optimal Rechnung zu tragen, werden im Rahmen des Rücknahme- und Recycling-Prozesses das Gesamtgewicht der entsprechenden Elektromotoren, die zurückzulegenden Entfernungen sowie die Art und die Häufigkeit des Transports berücksichtigt.
Dabei verpflichtet sich der Partner Remondis, die Rohstoffe nach dem Recycling der Motoren ausschließlich an ausgewählte Metallaufbereiter zu liefern. Von diesen bezieht ABB auch die Metalle für die Motorenproduktion. Sie zeichnen sich dank des hohen Recyclinganteils durch einen geringen CO2-Fußabdruck aus. Das Besondere: Ein Nachhaltigkeitszertifikat belegt die tatsächlichen Einsparungen bei den Primärrohstoffen, Energieverbräuchen und CO2-Emissionen, die sich im Rahmen des Recyclingprozesses realisieren ließen. Die beteiligten Unternehmen können mit diesem Zertifikat den Nachweis für ihre Nachhaltigkeitsbemühungen optimal führen.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels sind nachhaltige Konzepte und Prozesse im Sinne einer Kreislaufwirtschaft insbesondere für produzierende Unternehmen unverzichtbar. ABB Motion geht hier mit gutem Beispiel voran und gewährleistet hohe Nachhaltigkeitsstandards während des gesamten Lebenszyklus von Elektromotoren. So lässt sich durch eine maximale Energieeffizienz in der Nutzungsphase kombiniert mit dem Recycling am Ende der Lebensdauer eine optimale Ökobilanz realisieren.