Digitalisierung Mittelständler kritisieren Digitalgipfel

Quelle: DMB

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Großkonzerne im Fokus, wenig Selbstkritik und kein Digitalbudget für das kommende Jahr. Das Urteil der Mittelständler für den Digitalgipfel der Bundesregierung fällt schlecht aus.

Nach einem Jahr Ampelkoalition zieht der Vorsitzende des DMB bei der Digitalisierung ein enttäuschtes Fazit. (Bild:  modernmovie - stock.adobe.com)
Nach einem Jahr Ampelkoalition zieht der Vorsitzende des DMB bei der Digitalisierung ein enttäuschtes Fazit.
(Bild: modernmovie - stock.adobe.com)

Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) hat den Digitalgipfel der Bundesregierung scharf kritisiert. Wie der DMB mitteilt sei der Eindruck entstanden, dass die Diskussionen an den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorbeilaufen. Außerdem hätte sich der Bund eine kritischere Betrachtung der bisherigen Digitalstrategie der Bundesregierung gewünscht.

„Digitalisierung betrifft uns alle. Aber leider hinterließ der diesjährige Digitalgipfel den Eindruck, dass er in einer eigenen 'Blase‘ stattfand“, meint Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB. Laut ihm seien vor allem die Großkonzerne im Fokus des Digitalgipfels gewesen. Dabei bräuchten vor allem KMU Unterstützung bei der Digitalisierung.

Kein Digitalbudget mehr

Tenbieg fordert, dass die Politik sich damit auseinandersetzt, wie KMU Daten sicher, rentabel und praxisnah nutzen können. „Wichtig wäre in diesem Zusammenhang gewesen, dass sich der Digital-Gipfel auch mit der Fachkräfteproblematik auseinandergesetzt hätte, wie gerade KMU ihre Nachfrage nach datenkompetenten Mitarbeitern decken können“, so Tenbieg.

Dass die Ampel-Regierung im kommenden Jahr einen digitalen Durchbruch schafft, wird vom DMB stark bezweifelt. Grund dafür ist die Streichung des angekündigten Digitalbudgets. Für einen echten Aufbruch würden deshalb die Mittel fehlen, heißt es weiter.

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