Formenbau Multi-Change-light bietet Einstieg in die Automation des Formenbaus

Redakteur: Kirsten Nähle

Ops-Ingersoll wird auf der Euromold 2011 erstmals mit der Automationslösung Multi-Change-light mit Chip-Connect-light, angebunden an eine Gantry-Eagle 500, noch gezielter auf Anwendungen in kleinen und mittleren Werkzeug- und Formenbaubetrieben eingehen.

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Die Automationslösung Multi-Change-easy für fünf UPC-Paletten oder 40 Elektroden habe sich im Werkzeug- und Formenbau mittlerweile als Einstiegslösung für HSC-Fräsmaschinen etabliert. Der Multi-Change-performance für bis zu zwei Maschinen, 154 Elektroden und zehn Werkstückpaletten mit dem Jobmanager inklusive Chiperkennung gelte eher als High-End-Lösung, die sowohl für Erodier- als auch HSC-Fräsmaschinen verwendet werden kann.

Eine Zwischenlösung wurde bislang von Ops-Ingersoll allerdings nur als Basisversion angeboten, das heißt ohne Jobmanagementsystem und ohne Chiperkennung. Diese Lücke schließt der Burbacher Maschinenhersteller nun mit dem Multi-Change-light und Chip-Connect-light. Denn die Praxis habe gezeigt: Wenn zahlreiche Elektroden gehandhabt werden, führt kein Weg an der Chiperkennung vorbei.

Praxisorientierter Jobmanager über die Maschinensteuerung integriert

In der neuen und bereits ausgiebig getesteten Version ohne aufwendiges Jobmanagementsystem ist ein praxisorientierter Jobmanager über die Maschinensteuerung integriert. Diese Entwicklung soll vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen einen gangbaren und finanziell vertretbaren Weg in die Automation darstellen, so heißt es.

Die Automationslösung Multi-Change-easy hingegen wird auf der Messe in Verbindung mit der Fünf-Achs-HSC-Fräsmaschine Speedhawk 550 vorgestellt. Die vierte und fünfte Achse bieten die Möglichkeit, auch simultan und angestellt zu fräsen, so Hinterschnitte auf die HSC-Fräsmaschine zu verlagern und damit andere Verfahren darauf zu substituieren. Die Maschine verfügt zwar bereits über eine permanente Frässpindellängen- oder auch eine Fünf-Achs-Gitterkompensation sowie die Automatic-Temperature-Drift-Control (ATDC).

Zyklische Überprüfung des RTCP wird mit Präzisionspaket 3 weitgehend automatisiert

Neu in Frankfurt aber wird das bislang bereits angebotene „Präzisionspaket 3“ für Fünf-Achs-HSC-Maschinen mit der neuen Steuerung Andronic 3060 inklusive einer automatischen Kalibrierung sein. Das heißt, die zyklische Überprüfung des RTCP wird damit weitgehend automatisiert und in der Handhabung deutlich verbessert. Um diesen Zyklus zu nutzen, waren bisher ein Testwerkstück, ein IR-Messtaster sowie ein von Ops-Ingersoll spezifiziertes Fräswerkzeug notwendig.

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