Kopf ab! Musks Starship verliert Oberteil

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Das Starship-Projekt von Elon Musk muss beim siebten Testflug einen herben Rückschlag hinnehmen, so die dpa.

Das blieb vom oberen Teil des Starhip von Space X beim siebten Testflug. Im oberen Teil brach ein Feuer aus und das System löste sich vom Unterteil. Doch man sieht das nicht als dramatischen Fehlschlag an ...(Bild:  Space X)
Das blieb vom oberen Teil des Starhip von Space X beim siebten Testflug. Im oberen Teil brach ein Feuer aus und das System löste sich vom Unterteil. Doch man sieht das nicht als dramatischen Fehlschlag an ...
(Bild: Space X)

Der obere Teil von Starship ging im Lauf des siebten Testfluges kurz nach dem Start verloren, heißt es da. Der untere Teil erreichte immerhin wie geplant wieder die Erde und konnte erstmals mit Greifarmen aufgefangen werden, wie das von Musk gegründete Raumfahrtunternehmen Space X per Internetauftritt mitteilte. Nach der geplanten Trennung der beiden Raketenteile zündete der obere Teil von Starship auch erfolgreich seine sechs Triebwerke. Doch später brach der Kontakt zum Raumschiff ab. Erste Daten offenbarten, dass im hinteren Bereich des Schiffs ein Feuer ausgebrochen war, das zu einer schnellen, ungeplanten Demontage führte.

Nachhaltiges Starship übertrifft die Freiheitsstatue an Höhe

Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden, war aber damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests hatte die obere Stufe aber auch schon das All erreicht und war auch kontrolliert im Indischen Ozean gelandet. Das System besteht also aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen. Dabei handelt es sich um den etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der ebenfalls Starship genannten oberen Stufe, die rund 50 Meter lang ist.

Insgesamt ist das System damit größer als die Freiheitsstatue. Beide Teile sind dabei so konzipiert, dass sie nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will damit in Zukunft Astronauten zum Mond schicken, während Space X das Ziel verfolgt, eines Tages sogar den Mars zu erreichen.

Doch die Musk-Konkurrenz ruht sich auch nicht aus ...

Nur einen Tag zuvor hatte ein Konkurrent einen ersten Testflug gestartet, wie man zusätzlich erfährt. Die Rakete namens New Glenn des Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos erreichte dabei die geplante Umlaufbahn, landete aber nicht wie vorgesehen auf einer Plattform im Atlantik. Mit der Rakete, die allerdings deutlich kleiner ist als das Starship, will Blue Origin dem Musk-Unternehmen in Zukunft Konkurrenz machen.

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