Übernahme Neapco kauft Automobilzulieferer IFA

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Aequita hat den Antriebswellen- und Gelenkhersteller IFA an Neapco verkauft, einen weltweit führenden Anbieter von Antriebslösungen. Durch die Übernahme entsteht die weltweite Nummer drei im Bereich der Antriebssysteme.

Der Automobilzulieferer IFA aus Haldensleben (Sachsen-Anhalt) wird vom international tätigen US-Konzern Neapco übernommen.(Bild:  IFA)
Der Automobilzulieferer IFA aus Haldensleben (Sachsen-Anhalt) wird vom international tätigen US-Konzern Neapco übernommen.
(Bild: IFA)

Ken Hopkins, Präsident und CEO von Neapco, sagt: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Antriebsspezialisten der Traditionsmarke IFA. Gemeinsam werden wir unser Know-how, unsere Innovationskraft und unsere globale Präsenz dazu nutzen, unsere Marktposition weiter auszubauen und eine für uns alle erfolgreiche Zukunft zu gestalten. Vor allem aber werden wir unsere Kunden in aller Welt noch besser mit den herausragenden Konstruktionen, der Qualität, der Lieferperformance und dem Service bedienen können, die sie von Neapco erwarten. Wir heißen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IFA Group herzlich in unserem Team willkommen.”

Durch die Integration in den Neapco-Konzern hat die IFA in einem extrem volatilen und wettbewerbsintensiven Umfeld die besten Chancen auf eine langfristig erfolgreiche Entwicklung.

IFA-Geschäftsführer Jan-C. Maser

„Dass wir mit Neapco einen so starken und angesehenen Eigentümer gewonnen haben, ist der beste Beweis dafür, dass sich die Arbeit der vergangenen Jahre gelohnt hat“, so sein Geschäftsführungskollege Stefan Bultmann.

Übernahme als Ergebnis einer erfolgreichen Transformation

Die Münchner Industriegruppe Aequita hatte die IFA Mitte 2022 übernommen. In den folgenden drei Jahren wurde der traditionsreiche Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von Kardan- und Seitenwellen sowie Gelenken mit Produktionsstandorten in Deutschland, Polen, USA und China umfassend neu ausgerichtet. Eckpunkte des Transformationsprogramms waren unter anderem die Einführung innovativer Fertigungstechnologien und Produktdesigns im Bereich der Seitenwelle und eine umfassende Modernisierung und Neustrukturierung sämtlicher Fertigungsstandorte in Asien, Europa und Nordamerika.

Durch die technologische und organisatorische Weiterentwicklung hat sich die globale Wettbewerbsfähigkeit der IFA deutlich verbessert.

Robert Roiger, Partner bei Aequita und IFA-Beiratsmitglied

So hat das Unternehmen in dieser Zeit den ersten Großauftrag im Bereich Elektromobilität gewonnen und potenzialstarke neue Kunden akquiriert. „Wir sind stolz darauf, dass wir diesen teilweise steinigen Weg unter den aktuell schwierigen Bedingungen so erfolgreich umsetzen konnten“, sagt Christoph Himmel, Managing Partner von Aequita.

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