Schweißrobotik Neue Cobot Move von Lorch steigert Schweißeffizienz

Quelle: Pressemitteilung von Lorch 3 min Lesedauer

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Die neue Linearachse Cobot Move von Lorch Schweißtechnik erweitert die bisherigen Anwendungsmöglichkeiten beim Cobot-Schweißen deutlich. Was damit verbessert wird, erklärt der Hersteller hier.

Hier streckt sich dem Betrachter ein Neuling von Lorch entgegen. Es handelt sich um eine Linearachse namens Cobot Move, die das automatisierte Schweißen per Cobot optimiert. Lorch sagt, es sei das einzige System seiner Art auf dem Markt.(Bild:  Lorch)
Hier streckt sich dem Betrachter ein Neuling von Lorch entgegen. Es handelt sich um eine Linearachse namens Cobot Move, die das automatisierte Schweißen per Cobot optimiert. Lorch sagt, es sei das einzige System seiner Art auf dem Markt.
(Bild: Lorch)

Lorch Schweißtechnik ergänzt mit der neuen Linearachse namens Cobot Move sein Angebot. Unternehmen könnten nun noch einfacher größere Werkstücke oder mehrere auf einem Arbeitstisch aufgespannte kleinere Werkstücke automatisch schweißen, um so ihre Fertigungseffizienz zu erhöhen. Das Wichtigste bei diesem Neuling ist eine Linearachse mit einem Verfahrbereich von 2.000 Millimetern, die mit einem wiederholgenauen Kugelgewindeantrieb arbeitet und eine Verfahrgeschwindigkeit von 2 bis 160 Millimetern pro Sekunde erreicht. Die Linearachse kann auf jedem gängigen Schweißarbeitstisch montiert werden, der über eine Mindestlänge von 2.400 Millimeter verfügt, wie es weiter heißt. Auch bereits installierte Cobot Welding Solutions mit einem Cobot des Typs UR 10e könnten problemlos mit der Linearachse nachgerüstet werden. Der Arbeitsbereich des Cobots erweitert sich dann auf über 4,5 Meter.

Einzigartig durchgängiges Kollaborativ-Feature für Cobots

Zur hohen Effektivität der Linearachse tragen verschiedene Besonderheiten bei, führt Lorch weiter aus. So bleibt der Cobot etwa auch weiterhin CE-konform kollaborativ nutzbar. Das heißt, er kann im Gegensatz zu vergleichbaren Robotersystemen ohne zusätzliche Sicherheitstechnik (Laserscanner oder Schutzumhausungen) eingesetzt werden. Die Installation ist damit sehr schnell und mit wenigen Handgriffen möglich. Auch eine Integration in die vorhandene Fertigungsumgebung sei so einfach umsetzbar. Mit dem durchgängig kollaborativen Feature ist Lorch nach eigenen Angaben derzeit einzigartig auf dem Markt. Ein weiterer Vorteil von Cobot Move ist, dass das Schweißen dann auch während des Verfahrens des Cobots auf der Linearachse ausgeführt werden kann. Die Gelenkstellung des Cobots bleibe dabei durchgängig gleich, was für ein gleichmäßig hochwertiges Ergebnis in Sachen Schweißnaht sorge. Auch sehr lange Bauteile, die bisher für die vollständige Verschweißung zeitraubend umpositioniert werden mussten, können jetzt wegen des vergrößerten Arbeitsbereichs durchgehend geschweißt werden.

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Produktivitätssteigerungen beim Mehr-Stationen-Betrieb

Große Vorteile bringt der Einsatz der neuen Linearachse auch für den sogenannten „Nestbetrieb“, bei dem Serienteile in einer Folge von mehreren Stationen auf einem Arbeitstisch nacheinander bearbeitet werden. Nach dem Teachen eines Bauteils könnten nämlich sämtliche weiteren Bauteile ausschließlich über das Verschieben des Cobots geschweißt werden. Die Gelenkstellung des Cobots bleibe auch hier bei jedem Bauteil dieselbe und garantiere so eine optimale Schweißnaht. So wird der Arbeitsraum bei gleichbleibender Schweißnahtqualität erhöht. Der Nestbetrieb bedeute aber nicht nur einen geringeren Programmieraufwand, denn auch die Produktivität werde deutlich gesteigert. Das ist so, weil während der Cobot in einer Station schweißt, zeitgleich in weiteren Stationen bereits Werkstücke für den nächsten Schweißablauf vorbereitet werden können.

Diese Zusatzfunktionen verbessern das Cobot-Schweißen

Zur Programmierung der neuen Lorch-Linearachse Cobot Move steht Anwendern die sogenannte Urcap Lorch Motion zur Verfügung, die verschiedene Optionen zur Ansteuerung anbietet. Wie die leistungsstarke Cobotronic für alle Lorch Cobot-Systeme, sei die Software absolut benutzerfreundlich. Die Cobotronic selbst biete viele Zusatzfunktionen, die je nach Bedarf flexibel zugeschaltet werden könnten. Man nehme beispielsweise die Funktion Quickpoints, mit der per Knopfdruck Wegpunkte und Schweißbefehle einfach programmiert werden können, oder die Funktion Smartcopy, die es ermöglicht, bereits auf ein Bauteil programmierte Schweißabläufe zu kopieren und auf baugleiche Teile an anderen Positionen im Arbeitsraum des Cobots zu übertragen. Lorch betont, dass das Neueste hier die automatische Schweißnahtkorrektur namens Seamtracking ist, mit der der Cobot dem Lauf der Schweißnaht folgt und so eine sehr gute Schweißqualität garantiert. Das klappe auch, wenn sich die Werkstücke leicht verziehen oder nicht ganz in der Toleranz liegen würden.

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