Wälzfräsen Neue Emag-Maschine verzahnt Elektroauto-Rotorwellen besonders schnell

Quelle: Pressemitteilung von Emag 3 min Lesedauer

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In kaum einem anderen Anwendungsfeld als in der Elektromobilität werden an Getriebe so hohe Anforderungen gestellt. Diesen kann aber mit der neuen HPC 150 H entsprochen werden, so Emag Koepfer.

Elektroautos boomen. Die Wälzfräsmaschine HLC 150 H von Emag Koepfer will dabei vor allem die hohen Oberflächenanforderungen bei Getriebekomponenten mit einer Länge bis 500 Millimetern und einem Gewicht von 10 Kilogramm produktiv erreichen helfen ...(Bild:  Emag)
Elektroautos boomen. Die Wälzfräsmaschine HLC 150 H von Emag Koepfer will dabei vor allem die hohen Oberflächenanforderungen bei Getriebekomponenten mit einer Länge bis 500 Millimetern und einem Gewicht von 10 Kilogramm produktiv erreichen helfen ...
(Bild: Emag)

Dass Elektroautos kein Getriebe (abseits des teilweise unverzichtbaren Differentials) brauchen, ist nur eine Legende, stellt Emag Koepfer klar, die sich allerdings recht hartnäckig in der Öffentlichkeit hält. Sie fuße auf der Annahme, dass der E-Motor angesichts seines stabilen Drehmoments keinerlei Übersetzung benötige. Tatsächlich ist es in der Praxis aber zumeist so, dass ein sogenanntes 1-Gang-Getriebe zum Einsatz kommt, mit dem die Drehzahl des Elektromotors um einen bestimmten Faktor reduziert wird, wie es heißt. Deshalb gibt es durchaus viele Verzahnungselemente an Bauteilen, wie Antriebswelle, Rotorwelle oder Achsantrieb, wobei die Bauteilqualität außergewöhnlich sein muss, damit zum Beispiel keine lauten Laufgeräusche stören – denn angesichts des leisen E-Motors wären diese zu hören. Bei der Herstellung von Getriebekomponenten für die E-Mobilität geht es also um hohe Oberflächenqualitäten und mittlerweile auch um stetig steigende Stückzahlen, wie Emag Koepfer registriert.

Hohe Verzahnungsqualität in kurzer Zeit

Vor diesem Hintergrund rücke das Know-how des Unternehmens zunehmend in den Fokus vieler Produktionsplaner. Denn man entwickelt seit vielen Jahren sehr flexible Maschinen für die Bearbeitung eines umfassenden Werkstückspektrums von Getriebewellen. Das reicht von Lenkritzeln und Schneckenräder bis hin zu Planetenrädern. Und auch für die Verzahnung von Rotorwellen gibt es bei Emag Koepfer das Richtige. Und zwar mit der Wälzfräsmaschine HLC 150 H, die für Produktivität bei Bauteilen mit einer maximalen Länge von 500 Millimetern und einem Gewicht von 10 Kilogramm steht, wie der Hersteller sagt. Dafür sorge zunächst einmal der Fräskopf, denn er sei sehr steif aufgehängt und verfahre während der Bearbeitung komplett. Die Shift-Achse setzt sich dabei aus der Interpolation zweier Achsen zusammen. So wird ein großer Fräskopf-Schwenkwinkel bei gleichzeitig großem Shift-Weg möglich. Deshalb vollziehe sich das Wälzfräsen sehr ruhig und die Verzahnungsqualität sei entsprechend hoch. Durch die horizontale Anordnung des Werkstücks entstehen auch keine Spänenester. Im Endergebnis sorgt dieses Konzept für eine hohe Leistungskennzahlen bei der Bearbeitung von Rotorwellen, wobei Taktzeiten von lediglich 35 Sekunden bei einer Verzahnungsqualität gemäß DIN Q7 winken.

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Leicht integrierbare Verzahnungssysteme

Auf Basis des umfassenden Portfolios planen und entwickeln die Emag-Maschinenbauer komplette Linien für die Bearbeitung von Rotorwellen, in denen alle Prozesse miteinander verkettet hintereinander ablaufen, heißt es weiter. Das reicht von der Weichbearbeitung der Rohlinge bis zur abschließenden Hartbearbeitung inklusive der Zahnflanken-Schleifprozesse oder des Schälwälzfräsens. Auch die Wälzfräsmaschine HLC 150 H kommt dabei zum Zug, was angesichts des integrierten Hochgeschwindigkeits-Ladeportals problemlos klappt. Denn es entnimmt die Bauteile vom Emag-Trackmotion-System, das gewissermaßen durch die Maschinen der Linie hindurchfährt, wie es dazu heißt.

Im Übrigen verfügt Emag Koepfer über die Wälzfräsmaschine K 160, die eine Anlage für Bauteile mit einer maximalen Länge von 300 Millimetern und einem Gewicht von 2,5 Kilogramm darstellt. Sie sei folglich vor allem für gebaute Rotorwellen interessant. Denn deren Einzelteile sind (vor dem Fügen) verhältnismäßig klein und leicht. Dabei lässt sich auch diese Maschine in Emag-Linien integrieren respektive weitgehend automatisieren. In jedem Fall, verspricht Emag, sorgt die hohe Schwingungsdämpfung für lange Werkzeugstandzeiten und hohe Oberflächengüten. Hohe Drehzahlen an Fräskopf und Hauptspindel führen auch bei der Wellenbearbeitung mit kleinen Zähnezahlen zu hohen Schnittgeschwindigkeiten. Mit Blick auf dieses Maschinenangebot sehe sich Emag als Anbieter gut für den wachsenden Markt der E-Mobilität im Kfz-Bereich aufgestellt.

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