Datenklau geht um Neue Sicherheitslücke bei Microsoft-Sharepoint freut Hacker

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die IT-Experten sind weltweit alarmiert, denn es gibt wieder einen Angriffspunkt im System von Microsoft, das Cyberkriminellen als Einfallstor dienen kann ...

Microsoft hat zugegeben, dass bei lokalen Servern, auf denen Sharepoint läuft, eine große Gefahr für Hackerangriffe aufgrund einer Sicherheitslücke besteht. Man sollte unverzüglich Gegenmaßnahmen auslösen ...(Bild:  Stopsonite)
Microsoft hat zugegeben, dass bei lokalen Servern, auf denen Sharepoint läuft, eine große Gefahr für Hackerangriffe aufgrund einer Sicherheitslücke besteht. Man sollte unverzüglich Gegenmaßnahmen auslösen ...
(Bild: Stopsonite)

Von der neuen Hackergefahr bei der Arbeit mit Microsoft-Tools sind, wie es heißt, lokale Server für das Programm Sharepoint betroffen. Über die Schwachstelle sind erste Angreifer auch bereits in Systeme Dutzender Organisationen eingedrungen – sowohl aus der Wirtschaft als auch aus dem Regierungsbereich, wie ein Manager der IT-Sicherheitsfirma Palo Alto Networks der Washington Post mitteilte. Sharepoint Online in Microsoft 365 sei allerdings nicht betroffen. Der Zugang zu den Servern eröffne demnach potenziell die Möglichkeit, Daten zu stehlen und Passwörter abzugreifen.

Präventiv handeln, als sei man wirklich angegriffen worden!

Schlimmer aber noch ist, dass nach Erkenntnissen von Experten die Hacker so auch digitale Schlüssel stehlen können, mit denen sie sich später wieder Zugang zu Computersystemen mit geschlossener Sicherheitslücke verschaffen können. Jeder also, der einen Sharepoint-Server betreibe, habe damit ein echtes Problem. Es ist eine bedeutende Schwachstelle, wie IT-Spezialisten betonen. Zum raschen Schutz sollten die Server jetzt isoliert oder abgeschaltet werden, so die Empfehlung. Man verweist auf die Installation eines sogenannten Patches, also eines Software-Updates, das wenigstens die Sicherheitslücke stopft. Auch wer (noch) nicht betroffen ist, sollte demnach so tun als ob. Microsoft hat das Problem übrigens bestätigt.

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