EMO Hannover 2017/Ewag Neue Laserquelle zur Bearbeitung von Diamantwerkzeugen

Redakteur: Beate Christmann

Der schweizerische Werkzeugmaschinenhersteller Ewag hat seine Anlage Laser Line Precision zur Laserpräzisionsbearbeitung von Diamantwerkzeugen mit einer weiterentwickelten Laserquelle ausgestattet. Damit soll nun auch monokristalliner Diamant (MKD) bearbeitet werden können.

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Einstiegsmaschine zur Präzisionsbearbeitung von Diamantwerkzeugen: Ewag hat seine Anlage Laser Line Precision mit einer weiterentwickelten Laserquelle ausgestattet – damit wird nun auch die Bearbeitung von monokristallinen Diamant (MKD) möglich.
Einstiegsmaschine zur Präzisionsbearbeitung von Diamantwerkzeugen: Ewag hat seine Anlage Laser Line Precision mit einer weiterentwickelten Laserquelle ausgestattet – damit wird nun auch die Bearbeitung von monokristallinen Diamant (MKD) möglich.
(Bild: Ewag)

Bei der Laser Line Precision handelt es sich laut Ewag um eine Einstiegsmaschine zur Präzisionsbearbeitung von Diamantwerkzeugen. Nun hat der Werkzeugmaschinenhersteller die Anlage mit einer weiterentwickelten Laserquelle ausgestattet und präsentiert diese in Halle 11, Stand B24 auf der EMO Hannover 2017.

Monokristallinen Diamant bearbeiten

Die neue Laserquelle soll die gängigen Diamantschneidstoffe bearbeiten können: kubisch kristallines Bornitrid (CBN), polykristallinen Diamant (PKD), CVD-Diamanten (Chemical Vapour-Deposition) und nun auch monokristallinen Diamant (MKD).

Dank der Weiterentwicklung sollen sich PKD-Werkstoffe bis zu 2,5 mal und MKD bis zu 1,5 mal schneller bearbeiten lassen. Rotationssymmetrische Werkzeuge bis 200 mm Durchmesser und bis 250 mm Länge sowie Wendeschneidplatten ab 3 mm Inkreis- und bis 50 mm Umkreis-Durchmesser lassen sich nach Aussage von Ewag kräftefrei bearbeitet.

Beliebige Schneidkonturen in einer Aufspannung

Beliebige Schneidenkonturen, Freiwinkel sowie die 3D-Bearbeitung von Spanleitgeometrien sollen komplett in einer Aufspannung möglich werden. Die entstehenden Rauchgase und das verdampfte Material wird durch die in der Maschinenstruktur integrierte Absaugung prozessnah abgesogen und in ein entsprechendes Absaug-/Filtersystem geführt.

Mit einer Stellfläche von knapp 5 m² ist die Laser Line Precision laut Hersteller das kompakteste Highend-Laserproduktionszentrum für superharte Werkzeuge. Ein optional erhältlicher 6-Achsen-Roboter soll zusätzliche Flexibilität im mannarmen Mehrschichtbetrieb bieten.

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