Besser gewappnet Neue Siemens-Software passt auf gefährdete Komponenten auf

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Weil auch Produktionsanlagen immer öfter von Cyber-Kriminellen angegriffen werden, hat sich Siemens dagegen etwas Neues einfallen lassen ...

Produzierende Industrie aufgepasst! Mit dem neuen Siemens-Tool Sinec Security Guard steht bald eine intuitive, cloudbasierte „Software as a Service“ parat, die es Cyber-Kriminellen schwer machen wird, bis zur Feldebene vorzudringen. Premiere ist auf der Hannover Messe.(Bild:  Siemens)
Produzierende Industrie aufgepasst! Mit dem neuen Siemens-Tool Sinec Security Guard steht bald eine intuitive, cloudbasierte „Software as a Service“ parat, die es Cyber-Kriminellen schwer machen wird, bis zur Feldebene vorzudringen. Premiere ist auf der Hannover Messe.
(Bild: Siemens)

Siemens bringt jetzt eine neue Cybersecurity-Software auf den Markt, mit der bestehende Cybersecurity-Schwachstellen im Feld so schnell wie möglich identifiziert werden können, wie es heißt. Das cloudbasierte Siemens-Tool Sinec Security Guard bietet demnach das automatisiert ablaufende Schwachstellen-Mapping und Sicherheitsmanagement, das für industrielle Betreiber in OT-Umgebungen optimiert ist. Premiere ist auf der Hannover Messe 2024.

Das alles kann das Siemens-Tool Sinec Security Guard:

Die Software kann bekannte Cybersecurity-Schwachstellen automatisch den Produktionskomponenten von Industrieanlagen zuordnen. So könnten Bedienpersonal und Automatisierungsexperten ohne spezielles Cybersecurity-Know-how bestehende Sicherheitsrisiken bei ihren Komponenten in der Produktion identifizieren. Sie erhalten dazu auch eine risikobasierte Bedrohungsanalyse. Sinec Security Guard empfiehlt daraufhin Maßnahmen zur Risikominderung und legt kundenspezifische Prioritäten fest. Die definierten Abhilfemaßnahmen können schließlich durch das integrierte Aufgabenmanagement des Tools geplant und verfolgt werden. In der ersten Version von Sinec Security Guard werden zunächst nur OT-Komponenten von Siemens unterstützt. Es ist jedoch geplant, in Zukunft Geräte von Drittanbietern zu unterstützen. Sinec Security Guard wird als „Software as a Service“ („SaaS“) angeboten, von Siemens gehostet und ist ab Juli 2024 auf dem Siemens-Xcelerator-Marktplatz sowie auf der Plattform Siemens Digital Exchange erhältlich.

Komponenten auf der Feldebene brauchen Schutz

Industrieunternehmen müssten ihre Komponenten auf der Feldebene heutzutage durchgängig schützen. Zu diesem Zweck analysieren sie die Sicherheitshinweise der Hersteller, gleichen sie manuell mit dem Anlageninventar ihrer Fabrik ab und legen Prioritäten für Abhilfemaßnahmen fest, wie Siemens erklärt. Weil dieser Prozess mit den vorhandenen Tools zumeist zeitraubend und fehlerbehaftet sei, bestehe die Gefahr, dass Betreiber kritische Schwachstellen in ihren Anlagen übersehen, oder falsch-positive Ergebnisse produzierten. Das kann zu falsch konfigurierten Anlagenkomponenten und zu unnötig priorisierten Updates führen. Mit Sinec Security Guard könne man diese Herausforderungen aber meistern, ohne über tiefgreifende Cybersecurity-Kenntnisse zu verfügen.

Cyber-Angriffe mit Microsoft-Sentinel skalierbar erkennen

Für einen umfassenden Überblick über die IT- und OT-Cybersecurity bietet die schützende Software auch eine Verbindung zu Microsoft-Sentinel, Microsofts Security Information and Event Management (SIEM) zur proaktiven Erkennung, Untersuchung und Reaktion auf Bedrohungen. Sobald die Verbindung hergestellt sei, könne Sinec Security Guard Warnmeldungen zu Sicherheitsereignissen – einschließlich Angriffen – an Sentinel senden. Das ermöglicht es Sicherheitsanalysten, die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen des Tools in Untersuchungen und Reaktionen mit den von Microsoft-Sentinel betriebenen Security Operations Centern einzubeziehen.

Und für die Inventarisierung von Anlagen unterstützt das neue Tool auch den manuellen Upload von bestehenden Informationen zu Produktionskomponenten. Siemens empfiehlt jedoch, dazu den Industrial Asset Hub zu verwenden, das cloudbasierte Asset-Management-System von Siemens, das eine automatisierte und kontinuierliche Bestandsverwaltung ermöglicht. Zu den weiteren Funktionen des Tools gehören die signaturbasierte Intrusion Detection und Attack Detection über den Sinec Security Guard Sensor. Das ist eine Industrial Edge App, der Anwendern Live-Informationen über ihr industrielles Netzwerk liefert. Die Sinec Security Guard Sensor App ist über den Siemens-Industrial-Edge-Marktplatz erhältlich.

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