Langspahn adé! Mapal zeigt, wie man bei langen Spänen kurzen Prozess macht

Quelle: Mapal 2 min Lesedauer

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Die Bearbeitung langspanender Werkstoffe (etwa rostfreie Stähle) stellt bekanntlich eine Herausforderung dar, wenn es um die Vermeidung und Beseitigung der Späne geht. Jetzt gibt es Abhilfe!

Die neu entwickelte Mapal-Spanbrechertechnologie für das Feinbohren erhöht nicht nur die Qualität der bearbeiteten Werkstücke, heißt es. Denn auch die Wirtschaftlichkeit der Fertigung steigt, wenn es um die Bearbeitung langspanender Stähle ohne lästige Unterbrechungen geht.(Bild:  Mapal)
Die neu entwickelte Mapal-Spanbrechertechnologie für das Feinbohren erhöht nicht nur die Qualität der bearbeiteten Werkstücke, heißt es. Denn auch die Wirtschaftlichkeit der Fertigung steigt, wenn es um die Bearbeitung langspanender Stähle ohne lästige Unterbrechungen geht.
(Bild: Mapal)

In der Metallbearbeitung spielt die Spanbildung eine zentrale Rolle für die Themen Prozesssicherheit, Werkzeugstandzeit und Oberflächenqualität, heißt es. Insbesondere bei der Feinbearbeitung von unlegierten, legierten und rostfreien Stählen ist eine kontrollierte Spanformung entscheidend. Doch diese zu beeinflussen war bisher schwierig. Aber mit der Entwicklung einer neuen, standardisierten Spanbrechergeometrie für seine Feinbohrschneiden ist dem Zerspanungswerkzeug-Hersteller Mapal aus Aalen nun ein entscheidender Schritt in diese Richtung gelungen. Die Innovation soll sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile bringen, wenn es um die Bearbeitung von langspanenden Werkstoffen geht.

Spanbruch durch optimal aufeinander abgestimmte Werkzeuggeometrien

Die Neuentwicklung kombiniert demnach eine exakt definierte Anschnitt- und Spanwinkelgeometrie mit optimal abgestimmten Schnittwerten und Schnitttiefen. Diese präzise Abstimmung beeinflusse die Spanbildung respektive das Bruchverhalten perfekt – selbst bei anspruchsvollen Werkstoffen. Der Zerspanungspraktiker profitiert so von einer optimalen Spanabfuhr, reduzierter Wärmeentwicklung und einer deutlich gesteigerte Prozessstabilität. Die Vorteile dieses Novums zeigten sich aber nicht nur in puncto Bearbeitungsqualität der Werkstücke, sondern auch in der Wirtschaftlichkeit des Zerspanungsprozesses. Denn früher mussten Langspäne von Zeit zu Zeit aus der Maschine und/oder vom Werkzeug entfernt werden. Das heißt, die Maschine stand in dieser Spänebeseitigungsphase. Das ist nun passé und außerdem verringert sich der Werkzeugverschleiß und das Werkstück ist deutlich maßhaltiger – ein echter Fortschritt in der Zerspanungstechnik, wie Mapal betont.

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Definierter Spanbruch bei Langspänen wird zum Standardprozess

Zwar sind Spanbrecher grundsätzlich keine neue Erfindung, geben die Aalener zu. Und bisher setzte Mapal Spanbrecher auch eher individualisiert – also auf das Werkstück bezogen – ein. Aber die Idee, eine Standardisierung für langspanende Stahlwerkstoffe beim Feinbohren umzusetzen ist eben neu. Und die von Mapal entwickelte Spanbrechergeometrie vereint dazu die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich mit dem klaren Fokus auf Wirtschaftlichkeit und Anwendungsorientierung. Die Feinbohrschneiden mit Spanbrechergeometrie für unlegierte, legierte und rostfreie Stähle sind im Übrigen ab Herbst 2025 mit definierten Geometrien und Beschichtungen lagerhaltig verfügbar. Den komplett neuen Ansatz zum Spanbruch präsentiert dann zur EMO Hannover 2025 für den Bereich der Feinbohrwerkzeuge.

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