Personalentwicklung
So helfen Sie Ihren Mitarbeitern beim (V)erlernen von Routinen

Ein Gastbeitrag von Dr. Georg Kraus 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wenn Unternehmen sich neu im Markt positionieren und ihre Organisation neu strukturieren, müssen ihre Mitarbeiter teils auch neue Denk- und Verhaltensroutinen entwickeln. Wie das gelingt.

Damit die gewünschte Veränderung nachhaltig ist, muss das Verhalten regelmäßig im Betriebsalltag geübt werden.(Bild:  Christian - stock.adobe.com / KI-generiert)
Damit die gewünschte Veränderung nachhaltig ist, muss das Verhalten regelmäßig im Betriebsalltag geübt werden.
(Bild: Christian - stock.adobe.com / KI-generiert)

Unternehmen benötigen viele Kompetenzen, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Mit ihrem Auf- und Ausbau sind zahlreiche Lernprozesse verbunden – auf der individuellen und organisationalen Ebene. Und damit einher gehen stets auch Prozesse des individuellen und organisationalen Verlernens – sei es, weil gewisse Aufgaben nicht mehr, seltener oder anders als bisher erledigt werden. Zum Beispiel, weil

  • das Unternehmen sich neu im Markt positioniert hat und deshalb auch neu strukturiert hat oder
  • neue technische Verfahren eingeführt hat oder
  • die Kundenerwartungen sich geändert haben.

Kompetenzen entstehen ... und verschwinden

Beim Verlernen gilt es zwischen erwünschten und unerwünschten Verlern-Prozessen zu unterscheiden. Wie rasch ein Verlernen erfolgt, weiß jeder, der schon mal eine IT-Schulung besucht hat. Versucht man dann wenige Tage später nochmals dieselben Aufgaben zu lösen, die man gegen Ende der Schulung scheinbar im Schlaf beherrscht hat, stellt man oft mit Schrecken fest: „Ups, ich weiß nicht mehr, wie das geht.“