Emissionen Unternehmen erwarten neue Belastung durch CO2-Zoll

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Ab Oktober sind Unternehmen dazu verpflichtet, ihre direkten und indirekten Emissionen zu berechnen und zu dokumentieren. Viele rechnen dabei mit negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft.

Ab 2026 müssen Unternehmen für Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlprodukte, Aluminium, Zement, Düngemittel, Wasserstoff sowie Strom aus Nicht-EU Staaten Abgaben zahlen.(Bild:  ©acinquantadue - stock.adobe.com)
Ab 2026 müssen Unternehmen für Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlprodukte, Aluminium, Zement, Düngemittel, Wasserstoff sowie Strom aus Nicht-EU Staaten Abgaben zahlen.
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Der neue CO2-Zoll der Europäischen Union für Importe aus Nicht-EU-Staaten bringt für die meisten der von Deloitte befragten Unternehmen in Deutschland hohe finanzielle Belastungen mit sich. „Fast 60 Prozent der Befragten befürchten negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens“, teilte die Unternehmensberatung am Freitag mit. „Positive Auswirkungen erwarten nur knapp 18 Prozent.“ Rund 40 Prozent rechneten mit Veränderungen in ihrer Lieferkette.

Deloitte hatte 700 Manager aus den betroffenen Branchen befragt. Ab Oktober müssen Unternehmen alle direkten und einige indirekte Emissionen, die bei der Produktion von importierten Waren entstehen, berechnen und dokumentieren. Zusätzlich müssen sie quartalsweise einen Bericht einreichen, der Informationen über das Volumen der importierten Waren, ihre eingebetteten Emissionen und den im Drittland gezahlten Kohlenstoffpreis enthält. Ab 2026 müssen sie dann für Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlprodukte, Aluminium, Zement, Düngemittel, Wasserstoff sowie Strom aus Nicht-EU Staaten Abgaben zahlen.

Die Unternehmen sollten die erforderlichen Überwachungs- und Berichterstattungssysteme rasch einrichten, sagte Deloitte-Partner Michael Schäfer. Fast ein Drittel sei laut Umfrage im Moment noch völlig unvorbereitet.

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