Gimatic auf der Fakuma 2017 Neuer Nadelgreifer bringt schlaffe Werkstoffe auf Trab
Auch in der Kunstststoffindustrie finden sie sich biegeschlaffe Komponenten in Form verstärkender Faser- und Textilmatten. Gimatic bietet mit dem Nadelgreifer PT28 jetzt eine Möglichkeit diese „Schlaffis“ prozesssicher zu verarbeiten. Halle A7 an Stand 204.
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Schwierig zu handhabende Komponenten, wie biegeschlaffe oder poröse Materialien sowie alle Arten von Textilien bekommt man mit herkömmlichen industriellen Greifersystemen in der Regel nur schwer zu fassen, erläutert Gimatic.
Nadelgreifer mit variablem Nadelhub
Deshalb habe Gimatic mit dem PT28 einen neuen Nadelgreifer aus der Taufe gehoben, der genau diese Problemfälle prozesssicher anzupacken verstehe. Organobleche oder Verpackungsmaterialien nennt der Hersteller als Anwendungsbeispiele. Die Nadeln stechen anwendungsspezifisch einstellbar zwischen 1 bis 7 mm tief in die Materialien ein und werden dabei pneumatisch gegenläufig ausgefahren, was laut Gimatic die nötige Spannkraft erzeuge. Die Einstellung des Nadelhubes erfolgt per Schraubendreher. So werde der Nadelgreifer PT28 an dünne oder dicke Materialien anpassbar und könne auch Vliese sicher packen.
Das Leichtgewicht unter den Nadelgreifern
Auch wenn der PT28 insbesondere für den Einsatz in der Kunststoffspritzgussindustrie entwickelt wurde, eignet er sich laut Gimatic ohne Weiteres auch für den Einsatz in der Verpackungsindustrie und anderen Branchen. Er sei mit seinen 128 g Gewicht ein besonders leichter Vertreter seiner Zunft. Dank der Abdeckung aus Teflon auf der Auflagenseite hält der Nadelgreifer Temperaturen bis 60 °C stand, wie es weiter heißt. Diese Abdeckung enthalte kleine Bohrungen, über die ein Luftanschluss seitlich am Greifer angebracht werden kann: Darüber ließen sich die fest gehaltenen Bauteile wieder gezielt ausblasen.
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