Bearbeitungszentren Neues Bearbeitungszentrum soll Maßstäbe in der Titan-Bearbeitung setzen
„Die Geschäfte laufen gut“, freut sich Dr.-Ing. Norbert Hennes, Vorsitzender der Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST) in Mönchengladbach. Auf der Pressekonferenz am Eröffnungstag der Messe EMO Hannover 2007 prognostizierte er für das laufende Jahr eine Umsatzsteigerung von 125 auf rund 141 Mio. Euro.
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Vor allem in Deutschland und im übrigen Europa sowie in Russland sind derzeit DST-Werkzeugmaschinen gefragt. Der Auftragsbestand beträgt rund 180 Mio. Euro. Das Mönchengladbacher Unternehmen hat den schwer zerspanbaren Werkstoff ins Visier genommen.
„Wir sehen einen großen Bedarf an Maschinen für die Titanbearbeitung“, sagt Hennes. Dazu seien konventionelle Werkzeugmaschinen nicht mehr geeignet. Lösungen mit vertikaler Arbeitsspindel können bei den geforderten hohen Zerspanleistungen die Spanabfuhr nicht bewältigen.
Horizontales Bearbeitungszentrum für Titan-Bearbeitung wird gerade entwickelt
Derzeit ist das Unternehmen dabei, speziell für die Bearbeitung von Titan ein horizontales Bearbeitungszentrum mit einem Drei-Achs- und einem Fünf-Achs-Fräskopf zu entwickeln. Sein Name: Ecoforce. „Es erreicht beim Schruppen und Schlichten ein Vielfaches konventioneller Lösungen“, schwärmt Hennes.
Die durch ein Pick-up-Magazin automatisch wechselbaren Bearbeitungsköpfe erreichen Zerspanraten bis zu 450 cm3/min bei der fünfachsigen Schrupp-Bearbeitung und bis zu 140 cm3/min beim Schlichten mit dem Gabelfräskopf. Die hohen Zerspanleistungen werden auch durch die Hochdruckinnenkühlung von bis zu 150 bar ermöglicht.
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