Monitoring Neues Machine Monitoring System sorgt für Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung

Redakteur: Stéphane Itasse

Um die Effizienz und Optimierung der Produktionszyklen vor dem Hintergrund des zunehmenden Preis- und Kostendrucks zu gewährleisten, benötigt man Überwachungseinrichtungen und integrierte Messsysteme. Diese Machine Monitoring Systems (MMS) sollen nicht nur überwachen, sondern auch Prozessanalysen ermöglichen, um auf die steigenden Qualitätsanforderungen zu antworten.

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Bedingt durch die Forderungen des Marktes nach immer niedrigeren Preisen und einer erhöhten Automatisierung in der Fertigung sowie die vermehrte Auslastung der Produktionsmittel durch Nachtschichten und Schichten am Wochenende müssen die Maschinen und die Maschinenlaufzeiten sowie der gesamte Fertigungsprozess ständig überwacht werden. Automatisierung und Qualitätssicherung sind Erfolgsfaktoren für jedes Unternehmen wenn es um die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit geht.

Machine Monitoring System als Antwort auf die Herausforderung

Diesen Herausforderungen einer erhöhten automatisierten Produktion und gleichzeitiger Qualitätssicherung begegnet die Marposs-Gruppe mit ihrer neuen Produktreihe Machine Monitoring System (MMS), die den Produktionsprozess kontinuierlich durch verschiedene Arten von Sensoren überwacht und analysiert. Das Machine Monitoring System kann als modulares System gesehen werden und beinhaltet neben statischen und dynamischen Kraftsensoren, Abstandssensoren, Vibrationssensoren sowie Temperatursensoren.

Die Sensoren des Systems und die entsprechenden Schnittstellen ermöglichen eine konstante Kontrolle der verschiedenen Maschinenfunktionen und erlauben dadurch Zyklus-Optimierungen, eine Reduzierung der Ausschussrate und die Vermeidung von Maschinenstillstandszeiten. Weitere positive Effekte dieses Systems sind die Reduzierung der Operativen- und Instandhaltungskosten.

Produktreihe zum Maschinen-Monitoring wird komplettiert

Das neue Machine Monitoring System besteht aus fünf Produktbereichen für verschiedene Arten der Überwachung, je nach Einsatz im Produktionsprozess.

  • Vibrationsüberwachung (ACS): Diese dient zur Analyse und Überwachung der Vibrationen an rotierenden Einheiten, zum Beispiel der Werkzeugspindel. Ziel ist es hier, zum einen die höchstmögliche Zerspanungsleistung ohne Schäden an der Maschine zu erreichen und zum anderen Werkzeugunwuchten frühzeitig zu erkennen, um Einbussen in der Qualität zu vermeiden.
  • Kraftüberwachung (DFS/SFS): Sie dient zur direkten und zuverlässigen Kontrolle der auf die Werkzeuge einwirkenden Kräfte. Anhand der Analysedaten, die durch das MMS geliefert werden, können durch das Eingreifen des Bedieners die Werkzeugparameter neu ausgerichtet werden, um eine kontinuierliche Optimierung des Fertigungsprozesses zu gewährleisten.
  • Leistungskontrolle (PWS): Dieses Überwachungssystem dient zur Kontrolle der Varianz im Bearbeitungsprozess durch die Messung und Überwachung der Leistungsaufnahme der Maschinenachsen und Spindeln.
  • Abstandsüberwachung (SGS): Ein einfaches, kompaktes und kostengünstiges System zur Abstandskontrolle, basierend auf speziellen verschleißfreien sich nicht berührenden Sensoren. Die SGS Sensoren finden ihren Einsatz in Applikationen zur automatischen Kompensation der thermischen Drift.
  • Temperaturüberwachung (TMS): Ein kompakter und leicht beim OEM zu installierender Sensor, der zur Überwachung der Temperatur an kritischen beweglichen Maschinenteilen, wie zum Beispiel Achsen und Spindeln, dient.

Die Sensoren können an Dreh- und Fräsmaschinen eingesetzt werden und tragen entscheidend dazu bei, dass Maschinenhersteller und Betriebe aus den metallverarbeitenden Industriezweigen ihren Fertigungsprozess optimieren können. All dies kann letztendlich ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Mitwettbewerber sein.

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