Qualifizierungsgeld Bund zahlt Gehalt bei Aus- und Weiterbildungen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Bund hat das neue Qualifizierungsgeld eingeführt. Damit soll es Beschäftigten künftig erleichtert werden, sich weiterzubilden, ohne ihre Stelle dafür aufgeben zu müssen.

Mehr Geld für die Aus- und Weiterbildung: Mit dem neuen Gesetz will der Bund den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen erleichtern.(Bild:  Marco Scisetti - stock.adobe.com)
Mehr Geld für die Aus- und Weiterbildung: Mit dem neuen Gesetz will der Bund den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen erleichtern.
(Bild: Marco Scisetti - stock.adobe.com)

Mit rund 3,3 Milliarden Euro will die Bundesregierung in diesem Jahr die Weiterbildung von Arbeitnehmern fördern. Seit dem 1. April soll das sogenannte Qualifizierungsgeld mehr Fortbildungen in Betrieben ermöglichen. Die deutsche Wirtschaft erlebe einen Strukturwandel, heißt es vom Bundesarbeitsministerium. Treiber seien unter anderem die Digitalisierung und die angestrebte Klimaneutralität. Beschäftigte sollen durch das Qualifizierungsgeld leichteren Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen erhalten. Die Förderung in Form von Gehaltsfortzahlungen soll ermöglichen, dass Beschäftigte ihre Stelle während der Ausbildungszeit behalten können.

Das Qualifizierungsgeld greift dabei als Lohnersatz. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer für die Zeit, in der sie an der Weiterbildung teilnehmen, Geld von der Arbeitsagentur anstelle ihres Gehalts bekommen. Die Kosten für die Fortbildung trägt der Arbeitgeber. Laut Ministeriumsangaben entscheiden die örtlichen Agenturen für Arbeit über die konkrete Mittelverwendung. Der Entwurf des Aus- und Weiterbildungsgesetzes sei von jährlichen Mehrkosten durch das Qualifizierungsgeld in Höhe von bis zu 360 Millionen Euro ausgegangen.

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