Messen und Regeln Neues Transferzentrum Adaptronik am Fraunhofer-LBF in Darmstadt eröffnet

Redakteur: Jürgen Schreier

Viel Platz für die Kooperation von Forschung und Industrie bietet das neue Transferzentrum Adaptronik TZA am Standort des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt. Nach 32 Monaten Bauzeit wurde die von Bund und Land für über 8 Mio. Euro errichtete Fraunhofer-Forschungseinrichtung am 11. November 2010 eröffnet. Erstausstattung Transferzentrum Adaptronik

Anbieter zum Thema

Mit der Maxime „Aktion und Reaktion“ greifen die Planer in der auffälligen architektonischen Gestaltung das zentrale Thema Adaptronik auf. Labore, Büros, Seminarräume und Werkstätten bieten im Transferzentrum den Raum und die passende Umgebung für Vor-Ort-Kooperationen von Projektteams. Ausgestattet ist das TZA mit modernster schwingungstechnischer Messtechnik, Fertigungstechnik für adaptronische Strukturlösungen sowie Testständen und IT-Technik.

Forschen im „Projekthaus“

Mit Hilfe der Adaptronik lassen sich Eigenschaften von Strukturen überwachen und verändern, Vibrationen, Lärm und Verformungen aktiv kontrollieren. Im neuen Transferzentrum Adaptronik können Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Sinne eines Projekthauses vor Ort gemeinsam mit internen und externen Partnern bearbeitet werden.

Von Fraunhofer-Forschern erschlossene Technologiepotenziale sollen noch besser nutzbar gemacht und gezielt in Produktinnovationen überführt werden. Projektpartner, insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen, können ohne hohes Eigeninvestment im Transferzentrum gemeinsam mit Fraunhofer-Forschern aus Forschungsergebnissen wettbewerbsfähige Produkte entwickeln. So können sie künftig noch stärker von der Expertise des Instituts profitieren.

Überlegene Produkte für den globalen Wettbewerb

„Als Hochpreisstandort ist es für Deutschland von zentraler Bedeutung, sich im globalen Wettbewerb den entscheidenden Vorsprung durch überlegene, innovative Produkte zu sichern“, erklärte Professor Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer LBF. Immer wichtiger hierfür würden Schlüsseltechnologien wie die Adaptronik, aber auch die effiziente Kooperation von Technologieanbietern und –nutzern.

(ID:365821)