Hinten kommt weniger raus Neuwagen-Emissionen im Schnitt so gering wie noch nie

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die im letzten Jahr in Deutschland neu zugelassenen Autos stoßen, wie es heißt, deutlich weniger CO2 aus als die Neuwagen des Jahres davor ...

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat herausgefunden, dass alle deutschen Hersteller die Emissionen der Neuwagen, die im letzten Jahr zugelassen wurde, senken konnten. Am erfolgreichsten war Volkswagen nebst Töchtern. Hier die Ergebnisse nebst Interpretationen ...(Bild:  Volkswagen)
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat herausgefunden, dass alle deutschen Hersteller die Emissionen der Neuwagen, die im letzten Jahr zugelassen wurde, senken konnten. Am erfolgreichsten war Volkswagen nebst Töchtern. Hier die Ergebnisse nebst Interpretationen ...
(Bild: Volkswagen)

Im Schnitt sank der nominelle CO2-Ausstoß bei Neuwagen, die 2025 über den „Ladentisch“ gingen, um 11,7 Prozent (auf 105,8 Gramm pro Kilometer). Das geht aus aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervor. Bei vielen großen Marken sei der Rückgang sogar noch ein Stück höher. So konnte der deutsche Marktführer Volkswagen seinen CO2-Ausstoß im Schnitt um 14,5 Prozent (auf 109 Gramm pro Kilometer) drücken. Bei der Nummer zwei, gemeint ist Mercedes, sind es immerhin 2,6 Prozent (auf 118,6 Gramm pro Kilometer). BMW kommt auf Rang drei der Zulassungsstatistik und liegt mit 11,3 Prozent Einsparung (auf 105 Gramm pro Kilometer) weitgehend im Marktdurchschnittsbereich. Die VW-Töchter Skoda, Audi und Seat, die nach der Zahl der Neuzulassungen auf den Plätzen vier bis sechs liegen, reduzierten ihre Emissionen um überdurchschnittliche 15,8, 14,5 und 18,7 Prozent, heißt es – also mindestens so stark wie die Kernmarke des Konzerns. Seat, zu dem das KBA übrigens auch die Marke Cupra zählt, kommt dabei unter den 16 Marken mit mindestens 50.000 Neuzulassungen im vergangenen Jahr sogar auf den höchsten Rückgang und mit 96,7 Gramm pro Kilometer auf einen der niedrigsten Emissionswerte. Ein Anstieg findet sich dagegen nur bei einer der 16 wichtigsten Marken. Denn nur bei Volvo stieg der Wert um 9,2 Prozent – allerdings auf eh schon außergewöhnlich niedrige 78,3 Gramm pro Kilometer.

Die Emissionssenkungen lassen sich recht einfach erklären

Die Veränderungen in puncto Emissionssenkungen bei den neu zugelassenen Autos im vergangenen Jahr lassen sich laut KBA dabei zumindest teilweise mit den Elektroautoanteilen erklären. VW und seine Töchter haben diese nämlich stark gesteigert und damit ihre Flottenbilanz automatisch verbessert. Bei Mercedes stagniert der E-Anteil aber praktisch. Und bei Volvo ist er sogar ein Stück in den Keller gegangen. Alleine auf den Stromeranteil ließe sich diese Veränderung allerdings nicht zurückführen. So sind die Rückgänge in der Regel größer als der Anstieg bei den reinen Elektroautos (BEV). Und BMW beispielsweise verbesserte sich annähernd im Rahmen des Marktdurchschnitts, obwohl die Bayern den E-Modell-Anteil deutlich unterdurchschnittlich steigerten. Ohne Elektroautos würde die Bilanz allerdings sehr viel schlechter ausfallen, wie das KBA anmerkt. Denn für reine Dieselfahrzeuge bedeute das einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 166 Gramm pro Kilometer, bei Benzinern wären das rund 144 Gramm pro Kilometer. (Die Werte basieren jeweils auf den offiziellen Verbrauchs- beziehungsweise Emissionszahlen. Wie hoch diese in der Realität ausfallen, kann deutlich abweichen, was unter anderem vom Fahrstil oder der Frage abhängt, wie oft „Plug in“-Hybride im rein elektrischen Modus bewegt werden).

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