Grünes Licht! Northvolt-Batteriefabrik-Bau kann starten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Eines der größten Industrieprojekte in Schleswig-Holstein kann losgehen, denn der Gemeinderat von Norderwöhrden den Plänen von Northvolt für den Bau einer Batteriefabrik bei Heide gestern zugestimmt.

Es kann losgehen mit der von Northvolt geplanten Batteriefabrik in Heide in Schleswig-Holstein. Denn der Gemeinderat von Niederwöhrden hat dem Vorhaben jetzt zugestimmt, wenn auch nur mit knapper Mehrheit. Hier mehr dazu ...(Bild:  Northvolt)
Es kann losgehen mit der von Northvolt geplanten Batteriefabrik in Heide in Schleswig-Holstein. Denn der Gemeinderat von Niederwöhrden hat dem Vorhaben jetzt zugestimmt, wenn auch nur mit knapper Mehrheit. Hier mehr dazu ...
(Bild: Northvolt)

Knapp, mit vier zu drei Stimmen, habe der Gemeinderat von Norderwöhrden dem Bau der neuen Northvolt-Batteriefabrik in Heide zugestimmt. Damit ist die letzte Hürde für das Milliardenprojekt ausgeräumt, wie es heißt. Bereits letzte Woche hatte die zweite Standortgemeinde Lohe-Rickelshof das Projekt einstimmig gebilligt. Nun muss das Landesamt für Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Kreis Dithmarschen die Baugenehmigung erlassen. Das Werk soll auf dem Grund von Norderwöhrden und Lohe-Rickelshof entstehen. Auf die Region kämen große Herausforderungen beim Ausbau der Infrastruktur zu. Dafür brauche man nun zwingend Unterstützung von Bund und Land.

Die Bevölkerung ist nicht nur begeistert

In dem Ort gab es aber auch Widerstand gegen die Pläne. So gehe die Sorge um, der Infrastrukturausbau komme dort nicht an respektive die Verkehrsbelastung werde deutlich zunehmen. Der eigentliche Hauptgrund, den manche anführen sei, dass der Bau keinen Vorteil für Norderwöhrden bringen würde, obwohl rund 3.000 Arbeitsplätze entstehen sollen.

Andere wollen nicht, dass die Fabrik quasi vor ihrer „Nase“ hingestellt wird, wie es zu den ablehnenden Stimmen weiter heißt.

Die nachhaltigste Batteriefertigung Deutschlands

Northvolt will in der Fabrik Batteriezellen für Elektroautos herstellen. Die Produktion soll 2026 anlaufen. Durch die 4,5 Milliarden Euro schwere Investition sollen die oben genannte Zahl an Arbeitsplätzen entstehen. Das Unternehmen habe in das Bauvorhaben in Heide bereits rund 100 Millionen Euro an eigenen Mitteln investiert, heißt es aus dem Projektumfeld. Angedacht ist auch eine Anlage zum Recycling von Altbatterien ausrangierter E-Autos. In Dithmarschen entstand einst der erste Windpark Deutschlands, nun entstehen hier bald die nachhaltigsten Batteriezellen, betonte der Geschäftsführer von Northvolt in Deutschland, Christofer Haux.

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