Submarine Erfolgswelle Norwegen kauft doch zwei weitere U-Boote bei TKMS

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Zu einem bestehenden Auftrag kommen von Norwegen zwei weitere TKMS-U-Boote des Typs 212CD hinzu, wie die dpa jetzt meldet ...

Die neue U-Boote des Typs 212CD von TKMS genießen eine gute Nachfrage. In Sachen Bestellungen hat nun Norwegen seine Ankündigungen wahrgemacht ...(Bild:  TKMS)
Die neue U-Boote des Typs 212CD von TKMS genießen eine gute Nachfrage. In Sachen Bestellungen hat nun Norwegen seine Ankündigungen wahrgemacht ...
(Bild: TKMS)

Deutschland und Norwegen hatten 2021 einen gemeinsamen Vertrag zur Beschaffung von zunächst insgesamt sechs U-Booten der neuen Klasse geschlossen. Norwegen erweitert seinen Auftrag beim größten deutschen Marineschiffbauer TKMS (wie erwartet) nun um zwei weitere U-Boote. Die norwegische Regierung hat demnach Kauf weiterer U-Booten zugestimmt, wie von TKMS berichtet wurde. Norwegen hatte im Rahmen des deutsch-norwegischen 212CD-Programms bereits vier Boote in Auftrag gegeben. Nun folgte eben die Zusage für die Boote Nummer fünf und sechs. Mit diesem strategisch wichtigen und nun weiter wachsenden Projekt tragen TKMS demnach entscheidend zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Europas und der Beziehung beider Länder bei. Das Unternehmen spricht dabei außerdem von einem der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte.

TKMS genießt U-Boot-Boom in globalem Ausmaß

Bereits Ende 2024 hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags außerdem auch den Bau von vier weiteren U-Booten für die Deutsche Bundesmarine bewilligt. Damit baut TKMS nun für Norwegen und Deutschland sechs Boote des neuen Typs. Der Kieler U-Boot-Bauer hofft jetzt übrigens auch noch auf einen weiteren 212CD-Auftrag aus Kanada, bei dem es im Idealfall um zwölf U-Boote geht. Die Werft hat bei diesem Deal aber auch einen Mitbewerber aus Südkorea auszustechen. Eine Entscheidung, wer nun bauen darf, wird noch für dieses Jahr erwartet, wie man erfährt. TKMS hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 bereits wichtige Kennzahlen gesteigert. Der Auftragsbestand lag damals bereits bei 18,2 Milliarden Euro. Das waren rund 55 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (11,6 Milliarden Euro). Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben derzeit über 9.100 Beschäftigte, von denen rund 3.300 in Kiel arbeiten. Weitere Standorte sind Wismar und Itajaí in Brasilien. Mehrheitsaktionär ist übrigens Thyssenkrupp.

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