Photovoltaik NRW-Umweltminister besucht Solar-Logistikzentrum der Energiebau Solarstromsysteme

Redakteur: Jürgen Schreier

NRW-Umweltminister Johannes Remmel besuchte kürzlich das Solar-Logistikzentrum der Energiebau Solarstromsysteme GmbH in Köln. In seiner Keynote "Solarstrom in NRW - Baustein für Klimaschutz und Arbeit in NRW" betonte Remmel die traditionelle und zukünftige Bedeutung der Energie für den Standort Nordrhein-Westfalen.

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NRW-Umweltminister Johannes Remmel (l.) und Energiebau-Geschäftsführer Michael Schäfer. (Bild: obs/Energiebau Solarstromsysteme)
NRW-Umweltminister Johannes Remmel (l.) und Energiebau-Geschäftsführer Michael Schäfer. (Bild: obs/Energiebau Solarstromsysteme)

Inmitten der Hochregale des Energiebau Solar-Logistikzentrums referierte NRW-Umweltminister Johannes Remmel über die Bedeutung der Solarbranche für den Standort NRW. Neben den positiven Beschäftigungseffekten betonte Remmel insbesondere den Beitrag, den die Photovoltaik zum Klimaschutz leiste.

Nötig sei ein weiterer technologischer Sprung für eine ökologische Revolution, so der Minister. Diese könne vom Industriestandort NRW ausgehen, dessen Geschichte eng mit dem Themenfeld Energie verbunden ist.

PV-Roadmap 2020 des BSW-Solar

Energiebau-Geschäftsführer Michael Schäfer erläuterte als neu gewähltes Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) die Kernpunkte der von Roland Berger Strategy Consultants und der Prognos AG erstellten "PV-Roadmap 2020".

Die von den renommierten Beratungsinstituten entworfene und vom BSW-Solar beauftragte Studie entwickelt eine Vision zu einer sauberen und unabhängigen Stromversorgung aus Solarenergie.

Gegen Ende 2011 wird die Photovoltaik bereits 3% des deutschen Strombedarfs decken können. Ende 2020 werden es nach den Berechnungen der Studie bereits 9 bis 10% sein.

Photovoltaik wird langfristig positive volkswirtschaftliche Gesamtbilanz erbringen

Die Kosten des Ausbaus der solaren Stromversorgung werden derzeit kontrovers diskutiert. Hierzu erläutert Dazu BSW-Solar-Vorstandsmitglied Schäfer: "Unser wichtigstes Ziel ist es eine stabile Planungsgrundlage für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland zu haben. Dazu müssen wir selbstverständlich auch auf die Kosten schauen. Mit weiter sinkenden Systemkosten wird es uns gelingen, den Anteil der EEG-Umlage für die Photovoltaik langfristig auf 2 Eurocent pro Kilowattstunde zu begrenzen. Auf längere Sicht wird die Photovoltaik eine deutliche positive volkswirtschaftliche Gesamtbilanz erbringen."

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