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„Wir konnten im Rahmen des Verbundvorhabens Flex-WB neue werkstoff- und verfahrenstechnische Prozessketten für das Warmumformen entwickeln und realisieren“, stellt Prof. Vasily Ploshikhin vom NMB als Projektkoordinator fest. „Diese stellen einerseits eine energie- und flächensparende Alternative zur Ofenerwärmung dar und eröffnen andererseits die Möglichkeit, intelligente Bauteile zu erzeugen“, so Ploshikhin weiter.
Geringere Taktzeiten bei höherer Flexibilität
Die Prozessketten zeichnen sich außerdem durch prozess- und fertigungstechnische Vorteile aus. Das sind zum Beispiel die deutlich geringeren Taktzeiten und die höhere Flexibilität, die sich durch einen diskontinuierlichen Prozess ergibt. Darüber hinaus ermöglicht die neue Kontaktwärmebehandlung die Herstellung von Bauteilen mit gradierten Werkstoffeigenschaften. Das Wichtigste für alle Projektbeteiligten jedoch ist: Die Eignung des neuen Verfahrens ist jetzt für die Serienfertigung in der Umformtechnik belegt.
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